Hommage für Maria-Theresia Piepenbrock

05.08.2013, Osnabrück

Universität Osnabrück würdigt ihre Ehrensenatorin – Ausstellung mit Preisträgern des Kunstförderpreises vom 9. bis 12. August im Osnabrücker Schloss

Mit einer öffentlichen Ausstellung »Hommage für Maria-Theresia Piepenbrock« ehrt die Universität Osnabrück ihre Ehrensenatorin anlässlich ihres 70. Geburtstages. Das öffentlichkeitswirksame Engagement von Maria-Theresia Piepenbrock gilt besonders dem »Piepenbrock Kunst Förderpreis« für Kunststudierende der Universität, der seit 19 Jahren vergeben wird. Jetzt sind erstmalig in einer Gesamtschau Werke von 16 ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern in der Aula des Osnabrücker Schlosses zu sehen. Die Ausstellung ist von Samstag, 10. August, bis Montag, 12. August, jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das Fach Kunst hat unter Leitung von Prof. Claude Wunschik die Ausstellung konzipiert und zusammengestellt. Die ehemaligen Studierenden sind allesamt heute künstlerisch tätig und stellen regelmäßig aus. »Die Hommage für Maria-Theresia Piepenbrock zeigt, welche Entwicklung die Preisträger auch dank der Förderung genommen haben, dokumentiert so die Nachhaltigkeit des Preises und ermöglicht der Gönnerin ein Wiedersehen mit den Preisträgern«, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger.

»Als Stifter können wir Impulse geben und Zeichen setzen – und das jenseits staatlicher Förderung und mit eigenen Akzenten«, hatte Maria Theresia Piepenbrock bei einer der Preisverleihungen betont. Seit 1994 hat die Jury insgesamt 93 Kunstförderpreise für die Sparten Malerei, Zeichnung, Bildhauerei, Druckgrafik, Szenische Kunst, Medienkunst, Grafik-Design und Fotografie vergeben. »Für die Ausstellung im Osnabrücker Schloss wurden 16 Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt, ihre aktuellen künstlerischen Arbeiten zu zeigen«, so Prof. Claude Wunschik. »Hauptaugenmerk bei der Auswahl war neben der Verfügbarkeit der Wunsch, die unterschiedlichen künstlerischen Sparten und Jahrgänge der Preisverleihung zu präsentieren.«

Für alle war der Piepenbrock Kunstförderpreis die erste Auszeichnung in ihrer künstlerischen Karriere. »Es war eine folgenreiche und fruchtbare Initialzündung, der, wie die eindrucksvollen Biografien im Ausstellungskatalog zeigen, weitere Preise, Anerkennungen, Stipendien und Ankäufe für öffentliche und private Sammlungen folgten, verbunden mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland«, ergänzt Prof. Claude Wunschik.

Zu sehen sind bei der Ausstellung im Osnabrücker Schloss künstlerische Arbeiten von Isabel Glaba, Angela Große, Mona Hakimi-Schüler, Christine Haller, Susanne Heitmann, Margret Hemme, Jörg Kujawa, Theo Neier, Corinna Mund, Arsentij Pawlow, Jens Raddatz, Bernd Rüsel, Margit Rusert, Julia Siegmund, Marion Tischler und Christine Wamhof.

Zu den langjährigen Jurymitgliedern des Piepenbrock Kunstförderpreises gehören Ursula Bode (Kunstkritikerin aus Essen), Prof. Dr. Klaus Dierßen (Fachgebiet Fotografie der Universität Hildesheim), Prof. Dr. Hans-Joachim Manske (Städtische Galerie Bremen), Prof. Thomas Rentmeister (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Freier Künstler, Berlin) sowie der Präsident der Universität Osnabrück.

Quelle:
Universität Osnabrück

Weitere Informationen:
Prof. Claude Wunschik, Universität Osnabrück,
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften,
Fachgebiet Kunst,
Seminarstraße 33, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 0541 969-4225, Fax +49 541 969-4887
E-Mail: claude.wunschik@uni-osnabrueck.de


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Quelle: www.piepenbrock.de

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Hommage für Maria-Theresia Piepenbrock
Bernd Rüsel bekam den Piepenbrock Kunstförderpreis für seine malerischen Arbeiten. Von der Malerei der Renaissance beeinflusst, zeigt er im Osnabrücker Schloss Arbeiten, die das Vergangene und Verlorengegangene idealisieren. Sie künden vom Traumhaften, Paradiesischen und zugleich von der Endlichkeit des Seins und dem Verlorenen. (Foto: privat)