Lebendige Lehre: Studenten der Hochschule Osnabrück erarbeiteten Nachhaltigkeitskonzept für Piepenbrock

27.06.2013, Osnabrück

Welche Strategie Piepenbrock hinsichtlich seines Nachhaltigkeitskonzepts zukünftig einschlagen könnte, haben Studenten der Hochschule Osnabrück vorgestellt. Unter der Leitung von Prof. Kai-Michael Griese, Faculty of Business Management and Social Sciences, und Timo Brümmer, Referent Marketing und Kommunikation bei Piepenbrock, hatte das Projektteam ein Jahr lang an dem Konzept gearbeitet. In einer großen Projektpräsentation stellten die Studenten der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Marketing die Ergebnisse ihrer Analysen und die entwickelten Ideen vor. Als beste Idee bewerteten die befragten internen und externen Stakeholder Piepenbrocks ein Corporate Social Responsibility Programm, bei dem das Osnabrücker Familienunternehmen in Kooperation mit einem Wohlfahrtsunternehmen Plätze in Kindertagesstätten schaffen würde.
 
Bei der Präsentation stellten die Studenten ihre wissenschaftliche Vorgehensweise vor. Um zu den Ergebnissen zu gelangen, hatte die Studentengruppe eine Status-Quo-Analyse vorgenommen. Dabei sondierten die Studierenden den Gesamtmarkt der Kunden und Konkurrenten in Piepenbrocks Branchen und segmentierten diesen nach ökologischen und nachhaltigen Unternehmen. In einem weiteren Schritt wurde der Fokus auf soziale und ökologische Faktoren in den Geschäftsfeldern Facility Management und Gebäudereinigung gelegt. Schon zu diesem Zeitpunkt bestätigte sich die Vorreiterstellung, die Piepenbrock beim Thema Nachhaltigkeit in seiner Branche einnimmt. Es folgten Ideenscreenings, Stakeholderanalysen und Interviews, die zur Erarbeitung und Validierung innovativer Nachhaltigkeitskonzepte dienten. Diese förderten die Kundenanforderungen an den Dienstleister sowie seine Produkte und Services zu Tage. Fünf Konzepte wurden auf ihre Vor- und Nachteile hin überprüft und Verbesserungsansätze erarbeitet.

Gute Vorbereitung, tolle Ideen und ein reibungsloser Ablauf

Die Teilnehmer der Studie zeigten sich allesamt zufrieden mit dem Pilotprojekt zwischen der Hochschule und Piepenbrock, dem zukünftig noch weitere dieser Art folgen sollen. „Wir waren positiv überrascht, wie vorbildlich Piepenbrock seine nachhaltigen Aktivitäten plant und begeistert von den Ideen, die Timo Brümmer und seine Kollegen schon zu dem Thema haben“, sagte Kai-Michael Griese. In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt er sich zentral mit nachhaltigem Marketing. „Die Zusammenarbeit gestaltete sich insgesamt sehr angenehm. Die Planungsunterlagen und das Briefing, die wir von Piepenbrock erhalten haben, waren exzellent vorbereitet. Auch der Betreuungsprozess lief hervorragend.“ Seitens der Hochschule hätten die Studenten mit ihrem Know-how über das Projektmanagement sehr gut darauf aufgesetzt. Es sei eine gute Werbung für das Unternehmen gewesen, da viele nicht wüssten, dass in Osnabrück ein „so stolzes und großes Unternehmen wie Piepenbrock“ zu Hause ist. Über die inhaltlichen Ideen, die Aufgrund des Präsentationsrahmens lediglich skizziert wurden, könne man aus seiner Sicht diskutieren. Das Projekt bilde den Startschuss für eine weitergehende Kooperation zwischen der Hochschule und Piepenbrock.

Positive Rückmeldung der Studenten

Die Studenten zogen ein ebenso positives Fazit, wenn auch einige Herausforderungen zu bewältigen waren. Alina Johannknecht interessierte besonders der nachhaltige Ansatz des Projekts, da sie schon vorher in einem Auslandssemester Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hatte. „Erstmal ist es natürlich gut mit einem großen, breit aufgestellten Unternehmen zusammenzuarbeiten“, sagte sie. „Der Erfolg gibt einem dann auch so ein bisschen Bestätigung, dass man das ganz gut gemacht hat.“ Mirco Staffhorst begeisterte die Möglichkeit, die Theorie in die Praxis umsetzen zu können: „Das ist natürlich etwas ganz anderes, als in der Vorlesung die Skripte zu büffeln. Die größte Herausforderung lag für uns zunächst in der Teamarbeit, weil so viele Mitglieder mit unterschiedlichem Background zusammenkamen. Aber im Großen und Ganzen hat es sehr viel Spaß gemacht.“ Auch Thijs Nuyken nimmt aus der Koordination in den Gruppen untereinander einige Erfahrungen mit: „Man muss auf die verschiedenen Mitglieder unterschiedlich eingehen und dafür gibt es kein Patentrezept.“ Außerdem dürfe man solche Projekte nicht unterschätzen und müsse viel Zeit mitbringen, um am Ende ein ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Staffhorst pflichtete ihm bei: „Ich kann nur sagen, dass es unheimlich wichtig ist, nicht nur die Sachen einzubringen, die man an der Uni lernt, sondern dass auch die oft beschriebenen Softskills wichtig sind.“ Auf die Frage, ob die Studenten – Hand aufs Herz – mit dem Ergebnis zufrieden seien, antworteten alle drei unisono mit einem überzeugten „Ja!“


<< zurück zur Übersicht
 

 


Quelle: www.piepenbrock.de

Logo
Lebendige Lehre: Präsentation
Das Projektteam um Prof. Kai-Michael Griese (l.) und Timo Brümmer (r.). (Bild: Piepenbrock)
Lebendige Lehre: Präsentation
Alina Johannknecht begrüßte das Auditorium und führte in die Materie ein. (Bild: Piepenbrock)
Lebendige Lehre: Präsentation
Das Publikum folgte Mirco Staffhorsts Ausführungen. (Bild: Piepenbrock)
Lebendige Lehre: Präsentation
Den Abschluss der Präsentation lieferte Thijs Nuyken. (Bild: Piepenbrock)