Vielfalt Raum bieten

13.05.2015, Osnabrück

Piepenbrock zeigte Flagge bei der Veranstaltungsreihe „Gay in may“


Piepenbrock ist ein Ort der Toleranz und der Vielfalt. Das stellte der Gebäudedienstleister mit seiner Teilnahme an der Osnabrücker Veranstaltungsreihe „Gay in may“ erneut unter Beweis. Während der 37. Auflage der schwul-lesbischen Kulturtage stand Piepenbrocks Leiterin Personalentwicklung und Recruiting Claudia Schopf bei einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort.

 
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragestellungen der Gleichberechtigung und wie Osnabrücks Arbeitgeber mit den Themen Homosexualität und Coming-out im Beruf umgehen. Organisiert hatte die Podiumsdiskussion Melanie Rosemann, die in Piepenbrocks Angebotsmanagement als Projektcontrollerin arbeitet und den Verein Gay in may mit dieser Veranstaltung aktiv unterstützte. Geschäftsführerinnen und Personalleiterinnen von AWO, der Stadt Osnabrück, der Stadtwerke, des Klinikums Osnabrück, Hellmann, Piepenbrock und der Sparkasse Osnabrück waren ihrer Einladung gefolgt. Mehr als 30 Interessierten waren gekommen und erlebten eine angeregte Diskussion. Zur Fragestellung nach dem Umgang mit Homosexualität hatte Claudia Schopf eine deutliche Antwort: „Wir möchten die Angst vor dem Outing nehmen und gehen als Arbeitgeber mit dem Thema sehr offen um. Unsere Mitarbeiter und Bewerber behandeln wir alle gleich. Qualifikation und Motivation sind die entscheidenden Kriterien, wenn wir Positionen besetzen – die sexuelle Orientierung spielt überhaupt keine Rolle.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wolle Piepenbrock ein deutliches Signal für Vielfalt und gegen Vorurteile aussenden.


Ein vertrauensvolles Miteinander leben

Referenzen für diese Haltung sind unter anderem die Auszeichnung mit dem Diversity-Siegel Pride 175, die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt und die Einführung eines Code of Conduct im Jahr 2012. „Wir sind uns bewusst, dass Siegel alleine nichts bewirken – für uns geht es tagtäglich darum ein offenes und vertrauensvolles Miteinander zu leben“, so Schopf. Melanie Rosemann schätzte unterdessen, dass 50 Prozent der Osnabrücker Schwulen und Lesben nicht geoutet seien. „Viele haben Angst diesen Schritt zu gehen, da sie Restriktionen und Mobbing im Arbeitsalltag befürchten. Durch das Versteckspiel kann ein großer psychischer Druck entstehen“, weiß Rosemann. Bei Piepenbrock hingegen könne sie mit dem Thema ganz offen umgehen. Claudia Schopf freute sich über dieses Zeugnis: „Wir sind stolz darauf, dass in unserem Unternehmen ein positives Klima herrscht und es zahlreiche Mitarbeiter gibt, die offen mit ihrer Homosexualität umgehen – auch in Führungspositionen.“




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Quelle: www.piepenbrock.de

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Geschäftsführerinnen und Personalleiterinnen von Osnabrücker Unternehmen und Institutionen diskutierten über Homosexualität und Coming-out im Beruf. (Bild: Piepenbrock)