Süden nach AMS BAU zertifiziert

Osnabrück, 03.05.2016

BG BAU begutachtete Piepenbrocks Arbeitsschutzmanagementsystem in Bayern und Baden-Württemberg


Die Piepenbrock-Niederlassungen in Bayern und Baden-Württemberg wurden ausgezeichnet. Sie bestanden die Zertifizierung nach den Vorgaben des Arbeitschutzmanagementsystems der Berufsgenossenschaft Bau (AMS BAU). Das Normenpaket dient als Instrument zur Verbesserung des Arbeitsschutzes in Unternehmen. Den elfstufigen Prozess begleitete die damalige Piepenbrock-Qualitätsmanagerin Esra Deniz Pfeil.

Große Freude bei den sechs Niederlassungen der Piepenbrock-Regionalgeschäftsführung Süd: Sie wiesen nach, dass sie die Anforderungen an das AMS BAU erfüllen. Das Management-Tool soll das Unternehmen in die Lage versetzen, eine systematisch betriebene Arbeitsschutzorganisation aufzubauen und vorhandene Betriebsstrukturen zu verbessern. Laut BG BAU führt dies unter anderem zu weniger Störungen in den Arbeitsabläufen, leistungsfähigeren Beschäftigten und einer verbesserten Kostenstruktur. So musste Piepenbrock unter Beweis stellen, dass die betreffenden Niederlassungen systematischen Arbeitsschutz durchführen. Die Zertifizierung war notwendig geworden, weil immer mehr Auftraggeber diese bei Ausschreibungen einfordern. Sie muss alle zwei Jahre per Rezertifizierung bestätigt werden.

Unkompliziert aber aufwändig

Vom ersten Gespräch mit BG-BAU-Prüfer Werner Utz an begleitete Esra Pfeil den halbjährigen Zertifizierungsprozess. Nach einer Bestandsaufnahme im August 2015 folgten elf Arbeitsschritte zum sicheren und wirtschaftlichen Betrieb. Es ging darum, die Abläufe so zu organisieren, dass der Arbeitsschutzgedanke im gesamten betrieblichen Handeln berücksichtigt wird – quer durch alle Funktionen. Kundenobjekte wurden besucht und Mitarbeiter von Piepenbrock interviewt, um die niedergeschriebenen Informationen mit der Realität abzugleichen. „Für uns war es nicht kompliziert, aber aufwändig“, betont Pfeil. „Als Unternehmen, das nach ISO 9001 zertifiziert ist, decken wir einen Großteil der Vorgaben bereits ab. Wir mussten die relevanten Informationen lediglich zusammentragen.“ Ein wesentlicher Vorteil des Systems sei, dass auch Lieferanten in die Pflicht genommen würden, da sie ebenfalls bestätigen müssten, die Anforderungen zu erfüllen. „Unsere Kunden und wir profitieren langfristig davon, dass die eingesetzten Mitarbeiter weniger durch vermeidbare Fehler ausfallen, indem wir mit den angezeigten Maßnahmen Arbeitsunfälle präventiv verringern.“

Urkunde dokumentiert Bestehen

Gewissenhafte Unterstützung erhielt Pfeil von Kollegen aus dem Piepenbrock Service Center und den Niederlassungen, die für das Qualitätsmanagement verantwortlich zeichnen. Das Ergebnis nach einem Beratungsgespräch und drei Begutachtungsterminen: Am 14. März 2016 überreichten die Werner Utz und Co-Begutachter Max Greß (beide BG BAU) eine Urkunde an Piepenbrock Regionalgeschäftsführer Süd René Wolf. „Die Bestätigung wurde ohne Auflage erteilt“, freute er sich. „Es gab lediglich kleinere Empfehlungen. Darauf sind wir sehr stolz.“ Zukünftig wird Ralf Ober, Fachkraft für Arbeitssicherheit, dafür Sorge tragen, dass das AMS BAU in Piepenbrocks Süden mit Leben erfüllt wird.


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Quelle: www.piepenbrock.de

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Werner Utz (2. v. l.) und Max Greß, BG BAU Prävention, überreichen die AMS-BAU-Urkunde an die Piepenbrocker Esra Deniz Pfeil (2. v. r.) und René Wolf (r.). (Bild: Piepenbrock)
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