EXPOREAL: Piepenbrock Facility Management zieht positives Fazit

21.10.2011, Osnabrück

Messe überzeugt durch hohe Beteiligung sowie gute Diskussionen auf FM-Forum von RealFM und GEFMA

Die EXPOREAL 2011, 14. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, überzeugte als „Stabilitätsanker der Branche“ (EXPO REAL Press) mit quantitativen und qualitativen Gesprächskontakten sowie durch stabile Teilnehmerzahlen. Auch in diesem Jahr fanden vom 08. bis 10. Oktober 2012 wieder 37.000 Teilnehmer den Weg zur Messe München. Peter Heuer, Sprecher der Geschäftsführung Facility Management der Piepenbrock Unternehmensgruppe, zieht ein positives Fazit über die Messe und die Qualität der Gesprächskontakte. Besonders die Foren, organisiert von GEFMA und RealFM, mit den Themen „Nachhaltigkeit des Facility Managements“ und „Nachhaltiges Betreiben – Wege und Visionen“ führten erneut zu besonderem Bewusstsein und Sensibilisierung für den Themenkomplex Nachhaltigkeit.
 
Piepenbrock Facility Management GmbH + Co. KG zeigte sich insgesamt sowohl mit der Quantität als auch der Qualität der Kontakte und Gespräche zufrieden. Einer der Gründe dafür war, dass sich Piepenbrock wieder gemeinschaftlich mit der GEFMA an einem Stand präsentiert und gemeinschaftlich für das Thema „Facility Management“ werben konnte. Peter Heuer betont: „Die Zusammenarbeit mit der GEFMA ist gut, hat viele Gemeinsamkeiten nach außen demonstriert und überdies viel Spaß gemacht. Wenn Sie mich fragen, ob wir auch die EXPOREAL 2012 nutzen werden, so bejahe ich dies aus heutiger Sicht.“ Er halte es für verpflichtend, dass ein stark auf Zukunft ausgerichtetes Facility-Management-Unternehmen Flagge mit den Branchen- und Berufsverbänden zeige, die sich gleichfalls weiter im Wachstum befinden. „Attraktiv war für uns zudem die räumliche und inhaltliche Nähe zu den von Real FM und GEFMA initiierten Foren. Wir versprechen uns aus den Kontakten und Gesprächen positive Entwicklungen.“
Es sei die Mischung aus Kontakten, Kommunikation, Netzwerken, Image, Branding, Recruiting, Lieferanten- und Partnermanagement, welche die EXPOREAL zu einer unverzichtbaren Messe für Facility Manager mache. Heuer: „Wir sind zufrieden mit der EXPOREAL, wir erachten sie als gut und sehen uns im kooperativen Verbund mit Investoren, Entwicklern, Consultern, Asset- und Property Managern sowie öffentlichen Institutionen.“
Die im Vorfeld definierten Ziele der Pflege von Kontakten sowie das Aufbauen und pflegen von Netzwerken konnten erreicht werden. Auch weitere Ziele wie Branding, Imageaufbau und Recruiting sind nicht zu kurz gekommen, wie ein Besuch des Masterstudiengangs FM der FH Münster zeigte. Dabei bot Piepenbrock eine Stunde lang die Chance, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und einen Zukunftsausblick zu den Themen „FM 2025“ und „Human Resources“ zu geben.
 
FM-Forum bot Raum für spannende Diskussionen
Peter Heuer nahm als Gesprächspartner an zwei Podiumsdiskussionen teil, die den Megatrend „Nachhaltigkeit“ behandelten. „Festzuhalten ist, dass in beiden Diskussionen Einigkeit darüber herrschte, dass Nachhaltigkeit nur funktioniert, wenn alle Organisationen, Unternehmen und Partner aufeinander zugehen und miteinander arbeiten und wenn eben nicht jeder nur seine Partikularinteressen vertritt.“
Als weiteres Schwerpunktthema wurde über die Zertifizierung von Gebäuden und Objekten diskutiert. Für den nachhaltigen Betrieb und Weiterentwickeln von Facilitys sei es notwendig, ein Gebäude nicht nur zu zertifizieren, sondern auch sein dauerhaft nachhaltiges Betreiben zu gewährleisten. Oftmals seien Zertifizierungen nicht mehr als Bestandsaufnahmen, beim nachhaltigen Betreiben bestünden häufig noch deutliche Lücken. Hier bedürfe es anderer Steuerungsinstrumente, die so ausgelegt sein müssten, dass alle am Betreiben des Gebäudes Beteiligten involviert würden – Nutzer, Betreiber, Property Manager, Facility Manager etc. „Da sind wir noch lange nicht so weit, wie wir es wollen. Es muss gerade bei Auftrag vergebenden Unternehmen das Bewusstsein steigen, dass Facility Management nicht nur eine Cost-Center-Funktion, sondern ein Leistungscenter mit Mehrwert ist. Leistung muss dann natürlich entsprechend vergütet werden. Nicht nur Asset-Management von Facilitys muss Teil einer Unternehmensstrategie sein, sondern auch die Leistungen und Wertschöpfungen des Property- und Facility Managements“, unterstreicht Heuer. „Man kann eben nicht nur auf ‚billig’ setzen. Da würden wir gegen sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit handeln. Die Leistung soll hochwertig sein, wir Dienstleister wollen sozial handeln, aber der Auftraggeber muss auch bereit sein, diese Handlungsweise zu honorieren. Wir sind nicht darauf ausgerichtet, nur Umsatz zu generieren und nicht unseren ökonomischen Versprechen aus der Nachhaltigkeit nachzukommen.“
 
Die in der Diskussion abschließende Frage, ob es Zeit für ein anderes Wirtschaftssystem sei, ist aus Heuers Sicht zu „kurz gesprungen“. Die Kernkomplexe seien verknüpft: Entwicklung von Lebens- und Wirtschaftsräumen, Technologie und Ressourcen, Bevölkerungsentwicklung und nicht zuletzt die Entwicklung der Kommunikation und des Wissenstransfers sind mindestens gleichwertig zu betrachten. Der Blick in die Zukunft zeige, dass ganz andere Anforderungen an die Wirtschaftssysteme entstehen werden. Durch die zunehmende Vernetzung zwischen allen Regionen der Erde könnten Wirtschaftszonen ganz andere Dimensionen annehmen. „Man denke nur an China und Indien, in denen heute schon fast 2,6 Mrd. Einwohner leben. Wir müssen uns die Fragen stellen: Welche Bedeutung hat Europa noch? Welche Technologien und technische Entwicklungen werden wir in 20 Jahren haben?“ Technologien seien umspannender vernetzt, während sich die Menge der Bedürfnisträger geographisch deutlich verlagern und sich die Einwohnerzahlen deutlich erhöhen werden. Die Frage, nach einem „neuen“ Wirtschaftssystem, wirke sich zentral auf „Lebensräume“ aus. „Facility Management ist hier ein wesentlicher Leistungsträger und ebenso wesentlicher Teil unserer Infrastruktur. Vernetzung und Bewusstsein müssen viel mehr Einzug in die Lebenswirklichkeit des Menschen halten“, ist sich Peter Heuer sicher.


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Quelle: www.piepenbrock.de

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GEFMA und Piepenbrock traten auf der EXPOREAL gemeinsam im Dienste des Facility Managements auf.