Piepenbrock Kunstförderpreis vergeben

14.12.2009, Osnabrück

(Osnabrück) Wer sich interessiert, was junge kreative Studierende des Faches Kunst der Universität Osnabrück in den Bereichen Druckgrafik, Malerei, Fotografie, Spiel + Bühne, Bildhauerei und visuellen Medien gestalten, hat in der kommende Woche ein schönes Ziel: Im Unigebäude an der Seminarstraße 33 werden bis zum Freitag, 18. Dezember, die für den Piepenbrock Kunstförderpreis nominierten Arbeiten gezeigt. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger gab Stifterin Maria-Theresia Piepenbrock am Freitagabend (11. Dezember) bekannt. Mit Spannung hatten die Studierenden der 16. Verleihung des angesehenen Kunstförderpreises entgegengefiebert.

Die mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Auszeichnung für junge Kunst ging an die Studierenden Isabel Glapa (Malerei), Meike Förster, Christina Garde, Eva Heitling, Tabea Bothe (Spiel + Bühne) und Jens Raddatz (Siebdruck und Grafik-Design). Außerdem werden eine Arbeit von Isabel Glapa und der Siebdruck »update: vordemberge-gildewart 2.1« angekauft. Sie werden in die Piepenbrock-Sammlung zeitgenössischer Kunst aufgenommen und im Service-Center der Dienstleistungsgruppe in Osnabrück präsentiert.

Die Stifterin Maria-Theresia Piepenbrock hob ihr jahrelanges Engagement für die Kunst in Osnabrück hervor: „Der Kunstförderpreis ist ein Projekt, das eine qualitativ hochwertige Ausbildung und ein bemerkenswertes künstlerisches Schaffen an der Universität Osnabrück demonstriert. Die Kontinuität der Preisverleihung gibt den Initiatoren, Studenten und Lehrenden sowie externen Beobachtern die Möglichkeit, alle Entwicklungen und Schwerpunkte der letzten Jahre im Überblick zu betrachten, zu beurteilen und nicht zuletzt zu genießen.“

Eine fachkundige Jury hatte die Arbeiten der Studierenden am Freitagvormittag begutachtet. Der Jury um Maria-Theresia Piepenbrock gehörten Prof. Dr. Klaus Dierßen (Fachgebiet Fotografie der Universität Hildesheim), Prof. Dr. Hans-Joachim Manske (Hochschule Bremen und Direktor der Städtischen Galerie Bremen), Prof. Thomas Rentmeister (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Freier Künstler, Berlin) und Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger (Präsident der Universität Osnabrück) an.

Die Ausstellung mit den für den Piepenbrock Kunstförderpreis nominierten Arbeiten wird bis Freitag, 18. Dezember, jeweils von 11 bis 17 Uhr im Uni-Gebäude an der Seminarstraße 33 gezeigt. Gleichzeitig präsentiert die Universität Osnabrück der Öffentlichkeit im Rahmen ihrer Kunsttage (14. bis 18. Dezember) ein umfangreiches Begleitprogramm. Unter dem Motto „White Cube“ lädt das Fach Kunst zu Führungen und Aufführungen des Bereiches Spiel + Bühne ein.

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Quelle: www.piepenbrock.de

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Piepenbrock Kunstförderpreis

Die Jury um Maria-Theresia Piepenbrock (2. v. re.) des Piepenbrock Kunstförderpreises vor der preisgekrönten Arbeit »update: vordemberge-gildewart 2.1« von Jens Raddatz.

Foto: Elena Scholz / Pressestelle Universität Osnabrück