Fair geht vor – Piepenbrock setzt Zeichen beim Mindestlohn.

30.09.2009, Osnabrück

Die Piepenbrock Dienstleistungsgruppe, der größte Gebäudereiniger Deutschlands (Quelle: Ranking Fachmagazin Der Facility Manager) setzt ein klares Zeichen gegen den zu erwartenden massiven Lohnabsturz in der Branche. Piepenbrock positioniert sich als erster, namenhafter und Deutschlands größter Dienstleister mit der Aussage: „Fair geht vor: Wir zahlen weiter nach dem alten Tarif.“

Die gescheiterten Tarifverhandlungen im Gebäudereinigerhandwerk haben zur Folge, dass ab dem 1. Oktober 2009 in der Branche ein tarifloser Zustand herrscht. Oder besser ausgedrückt: Für Mitarbeiter, die ab diesem Zeitpunkt eingestellt werden, gilt der Branchenmindestlohn von derzeit 8,15 Euro in Westdeutschland und 6,58 Euro in Ostdeutschland nicht mehr. Der Absturz der Löhne bis zur Sittenwidrigkeit ist zu befürchten.

Piepenbrock macht da nicht mit!

„Wir zahlen unseren Mitarbeitern weiter den Lohn, der Ihnen zusteht“, so Arnulf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Dienstleistungsgruppe. „Nicht zuletzt als Nummer 1 in Deutschland sind wir gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern zu diesem Schritt verpflichtet.“ Daher engagiert sich das Unternehmen nicht nur im laufenden Tarifkonflikt für die Beibehaltung der Mindestlöhne im Gebäudereinigerhandwerk, sondern positioniert sich auch im tariflosen Zustand klar gegen Lohndumping. Piepenbrock zahlt freiwillig den Branchenmindestlohn von 8,15 Euro in Westdeutschland und 6,58 Euro in Ostdeutschland.

Piepenbrock hat sich lange für den Mindestlohn in der Branche eingesetzt und war maßgeblicher Befürworter zur Aufnahme des Gebäudereinigerhandwerks in das Arbeitnehmerentsendegesetz. „Das dürfen wir uns jetzt nicht kaputt machen lassen. Deshalb setzen wir jetzt ein Zeichen und zahlen trotz des drohenden Lohnabsturzes in der Branche weiter den Branchenmindestlohn“, zeigt sich Arnulf Piepenbrock kämpferisch. Unser Ziel muss es sein, den Mindestlohn auch weiterhin zu erhalten.

Hintergrund zur Tarifrunde 2009 im Gebäudereinigerhandwerk

Unverständnis hat Arnulf Piepenbrock für die Verhandlungsposition der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in der Tarifrunde 2009. Die Gewerkschaft, in der nur rund 7 Prozent der Arbeitnehmer organisiert sind, hat den allgemeinverbindlichen Mindestlohn- und den Lohntarifvertrag für die 860.000 gewerblich Beschäftigten in der Gebäudereinigung zum 30. September 2009 gekündigt und die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. „Mit ihrer völlig überzogenen Forderung nach 8,7 Prozent mehr Lohn hat die Gewerkschaft die Lage herbeigeführt, dass am 1. Oktober 2009 die Absicherung endet“, fasst Arnulf Piepenbrock kurz zusammen. „Und das, obwohl die Arbeitgeber trotz der Wirtschaftskrise und de facto sinkender Lebenshaltungskosten eine Lohnsteigerung von gut 3 Prozent angeboten haben“, schüttelt Arnulf Piepenbrock den Kopf.

Verlust von Arbeitsplätzen

In der Branche drohen jetzt ein massiver Lohnabsturz bis zur Sittenwidrigkeitsgrenze und der Verlust von Arbeitsplätzen durch den Einsatz osteuropäischer Billigarbeitskräfte. „Die Gefährdung des von uns allen hart erkämpften Mindestlohnes für 860.000 Beschäftigte schadet dem Ansehen der Branche, bedroht die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist damit völlig inakzeptabel“, so Arnulf Piepenbrock, der als Marktführer mit rund 25.000 Beschäftigten in der Verantwortung steht.

 

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Quelle: www.piepenbrock.de

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