Prämierter Einsatz für den Umweltschutz

Osnabrück/Rheinshagen, 14.08.2013

Erfolgreiches Kooperationsprojekt fortgesetzt

Piepenbrocks „Azubi-Projekttage“ im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land gingen in ihre zweite Auflage. Neun Azubis verschiedener Ausbildungsgänge des Unternehmens besuchten vom 12. bis 14. August den Naturpark, informierten sich über dessen Bedeutung und verschafften sich vor Ort einen Überblick über die Umweltschutzaktivitäten von Piepenbrock. Gleichzeitig leisteten sie selbst aktiv einen Beitrag zum Artenschutz, als sie eine Heidefläche von Gehölz befreiten. Das Kooperationsprojekt zwischen Piepenbrock und dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land war im April als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet worden.
 
Neben Mitarbeitern der Piepenbrock Fortbildung und der Piepenbrock Forstbetriebe, waren Vertreter des Naturparks sowie der Naturwacht Stechlin-Ruppiner Land an der Aktion beteiligt. Holger Möllmann, Mitglied des Piepenbrock Arbeitskreises Nachhaltigkeitsmanagement, informierte die Teilnehmer über das nachhaltige Engagement des Unternehmens. Außerdem standen ein informativer Vortrag über den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und der Besuch im Informationszentrum NaturParkHaus Stechlin in Menz auf dem Programm. Viel Freude bereiteten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die anschließende Kanutour auf dem Rheinsberger Rhin und der Grillabend auf dem Gelände des Jägerhofs im Piepenbrock Forst.


Angepackt, um eine Heidefläche zu erhalten

Neben der theoretischen Grundlagenarbeit legten die Auszubildenden auf der Heidefläche am Zechower Berg selbst Hand an: Bei einem Arbeitseinsatz in diesem geschützten Lebensraum wurden die durch Anflug aufkeimenden Kiefern entfernt. „Diese Aktion ist wichtig, damit hier die für eine Heide typische Tier- und Pflanzenwelt langfristig erhalten bleibt“, erklärte Dr. Mario Schrumpf, Leiter des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land den Sinn und Zweck der Aktion. „Ursprünglich entstanden solche Heideflächen durch Waldbrände – da es diese in Mitteleuropa kaum noch gibt, müssen diese seltenen Naturräume künstlich frei gehalten werden“, erläuterte der Agrarwissenschaftler. Angeleitet von Piepenbrock Förster Rüdiger Cours und seinen Mitarbeitern leisteten die jungen Erwachsenen damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. „Sonst pflanzen wir für jeden Neuauftrag Bäume, aber heute ist einmal das Gegenteil gefordert“, erläuterte Cours. Da bedrohte Tierarten wie der Wiedehopf, Zaun- und Waldeidechse, verschiedene seltene Heuschreckenarten sowie heidetypische Pflanzen hier beheimatet sind, ist es besonders wichtig die seltenen Heideflächen zu erhalten. Claudia Schopf, Leiterin Aus- und Fortbildung bei Piepenbrock zeigte sich zufrieden mit der Aktion: „Mit den Projekttagen bringen wir unseren Auszubildenden das Thema Nachhaltigkeit bei Piepenbrock näher und machen es erlebbar“, sagte Schopf.


Kooperation für Naturschutzgebiet im Firmenforst

Piepenbrock unterhält im brandenburgischen Naturpark Stechlin-Ruppiner Land den 2200 Hektar großen Forst Rheinshagen und engagiert sich intensiv im Umweltschutz. Weite Teile des Forsts liegen im Naturschutzgebiet Rheinsberger Rhin und Hellberge sowie im gleichnamigen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, das zum europäischen Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 gehört. In enger Abstimmung mit der Naturparkverwaltung und im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens werden die Flächen dort bewirtschaftet.



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Quelle: www.piepenbrock.de

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Prämierter Einsatz für den Umweltschutz
Die Azubis leisteten selbst einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. (Bild: Piepenbrock)
Prämierter Einsatz für den Umweltschutz
Im April wurde das Kooperationsprojekt von der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet. (Bild: Piepenbrock)
Prämierter Einsatz für den Umweltschutz
Die Artenvielfalt der Heidefläche war hautnah zu bestaunen. (Bild: Piepenbrock)