Gemeinsam gegen COVID-19

Informationen für unsere Kunden

Das Corona-Virus beschäftigt uns alle: die Gesellschaft, die Politik, uns als Unternehmen und natürlich auch Sie. Es stellt uns alle vor neue, bisher unbekannte Herausforderungen. Die Lage ändert sich immer noch ständig. Da ist es nur verständlich, dass Sie Fragen an uns haben: zum Umgang mit dem Virus in unserem Unternehmen und bei Ihnen vor Ort, den Auswirkungen auf unsere Dienstleistungen oder zu aktuellen Vorschriften und Richtlinien. Daher beantworten wir Ihnen hier die häufigsten Fragen.

Der 3G-Status am Arbeitsplatz

Geimpft, genesen oder getestet müssen die Mitarbeiter sein. Sonst erhalten sie keinen Zutritt mehr zur Arbeitsstätte. So schreibt es das neue Infektionsschutzgesetz (IfSG) vor, das der Bundestag am 18. November 2021 beschlossen hat. Und so setzen wir das vorschriftsmäßig um:

  • Dokumentiert Piepenbrock den Impfstatus seiner Mitarbeiter?

    Ja. Wir erfassen jetzt auch den Impfstatus unserer Mitarbeiter. Sind diese weder geimpft noch genesen? Dann müssen sie sich vor Arbeitsbeginn testen lassen. Die Ergebnisse dürfen maximal 24 Stunden alt sein, bei PCR-Tests maximal 48 Stunden.

  • Bietet Piepenbrock vom Arbeitgeber überwachte Tests an?

    Selbsttests überwachen können wir bei Piepenbrock nur in Ausnahmen. Denn viele unserer Mitarbeiter arbeiten direkt bei unseren Kunden vor Ort. Viele unserer Kunden bieten allerdings überwachte Tests bei den Zugangskontrollen in ihren Unternehmen an – auch für unsere Mitarbeiter. Dafür sagen wir: Danke!

  • Was passiert, wenn die Landesverordnung oder eine Einrichtung andere Regelungen vorsieht?

    Mindestanforderung ist 3G – überall: Die setzen wir mit den oben beschriebenen Maßnahmen um. Gelten für ein Land oder bei einem Kunden zusätzliche Regeln, halten wir uns natürlich daran. Dabei können zusätzliche Kosten entstehen.

    Eine Ausnahme gilt für Objekte, in denen Personen keinen physischen Kontakt zu anderen Personen haben. Ein Beispiel: Unsere Mitarbeiter reinigen Kundenobjekte außerhalb der Betriebszeiten, wenn niemand anderes im Gebäude ist. Dann gilt die 3G-Pflicht nicht. Unsere Mitarbeiter können das Objekt wie gewohnt betreten – ohne Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis.

  • Wir planen, 2G/2G Plus in unserem Kundenobjekt vorzugeben. Kann Piepenbrock dies ebenfalls umsetzen?

    § 28b Abs. 1 IfSG sieht die „3-G-Pflicht am Arbeitsplatz“ vor:

    (1) Arbeitgeber und Beschäftigte dürfen Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten …, wenn sie geimpfte Personen, genesene Personen oder getestete Personen im Sinne des § 2 Nummer 2, Nummer 4 oder Nummer 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) sind….

    Damit dürfen getestete Personen ihre Arbeitsstätte betreten – auch ohne Impf- oder Genesenen-Status. Möchten Sie nun nur noch geimpftes und genesenes Personal in Ihr Objekt lassen, fehlt dafür die Rechtsgrundlage im Infektionsschutzgesetz. Können wir aufgrund Ihrer 2G-Regel unsere Dienstleistungen nicht mehr vertragskonform durchführen, kommen Sie in Annahmeverzug – wegen Verhinderung der Vertragserfüllung. Das bedeutet: Wir haben weiter Anspruch auf die Bezahlung unserer Leistungen, auch wenn wir sie bei Ihnen nicht mehr erbringen können.

    Möchten Sie 2G in Ihrem Unternehmen trotzdem einführen? Dann kontaktieren Sie bitte Ihren Ansprechpartner bei uns. Wir unterstützen Sie dabei, soweit wir können. Bedenken Sie jedoch, dass unsere Leistungen dadurch eingeschränkt sein können – abhängig vom Impfstatus unserer Mitarbeiter bei Ihnen vor Ort. Und dass zusätzliche Kosten auf Sie zukommen können.

Gemeinsam einen Hygieneplan entwickeln

  • Wir müssen einen Hygieneplan erstellen. Kann Piepenbrock uns dabei unterstützen?

    Unternehmen in Deutschland müssen ein Hygienekonzept umsetzen, um das Infektionsrisiko für COVID-19 für Mitarbeiter und Kunden zu minimieren.

    Wir unterstützen Sie dabei, damit Sie Ihren Betrieb schnell wieder aufnehmen, weiterführen oder ausweiten können. Unsere Fach-Experten und ausgebildeten Desinfektoren beraten Sie,

    • welche Reinigungs- und Hygienemaßnahmen Sie umsetzen müssen
    • wie Sie die Maßnahmen in ein Hygienekonzept einbauen
    • ob Sie eine Grund- oder Intensivreinigung durchführen müssen
    • wann, wo und wie oft Sie reinigen müssen
    • usw.

    Sie setzen auf unsere langjährige Erfahrung in der Gebäude- und Unterhaltsreinigung und möchten gemeinsam mit uns ein Hygienekonzept entwickeln – auf Sie und Ihren Bedarf zugeschnitten? Dann nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf:

    Beratung anfordern!

Den Geschäftsbetrieb wieder anfahren

  • Mit welchen technischen Lösungen können Sie uns unterstützen, wenn wir unser Hygienekonzept umsetzen möchten?

    Mit unserem „Piepenbrock Virus Guard“. Das ist unsere smarte Lösung für Einzelhandels-Unternehmen, um Besucherströme zu messen. Über Sensoren an den Ein- und Ausgängen Ihrer Geschäfte erfasst das digitale Zutrittskontrollsystem die Anzahl Ihrer Besucher. Ist die maximale Personenzahl erreicht oder sogar überschritten, informiert das System Ihre Mitarbeiter. Die Besucher am Eingang dürfen Ihr Geschäft nicht betreten. So lange, bis wieder weniger als die Maximalzahl an Personen im Geschäft ist. Das wird den Wartenden über Monitore mitgeteilt.
    Mitarbeiter am Eingang abstellen, um die Kunden zu zählen? Das ist mit unserem Virus Guard vorbei. So entlasten Sie Ihr Personal. Die perfekte Ergänzung zu Ihrem Hygienekonzept.

    Ihr Interesse ist geweckt? Sie möchten mehr über das smarte Produkt erfahren und wissen, was noch dahintersteckt? Dann nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf!

Allgemeine Reinigungsempfehlungen

  • Welche Maßnahmen empfehlen Sie für meine Geschäftsimmobilie?

    Jeder Auftrag und jedes Objekt ist anders. Deswegen hängen auch die Reinigungsempfehlungen und -lösungen immer vom jeweiligen Objekt ab. Bei der Frage, ob Sie eine desinfizierende Reinigung durchführen sollten, sind auch jetzt Ihre bekannten Ansprechpartner aus dem normalen Betrieb Ihre erste Anlaufstelle. Sie helfen Ihnen dabei, alles vorzubereiten, für den Fall, dass Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen an Corona erkranken. Bei Ihnen ist jemand infiziert? Dann unterstützen Sie unsere Ansprechpartner auch dabei – schnell und kompetent. Melden Sie sich einfach direkt!

  • Einmalhandschuhe oder Mehrweghandschuhe bei der Reinigung: Was ist besser?

    Grundsätzlich sollten Reinigungskräfte Mehrweghandschuhe – zum Beispiel Nitril-Handschuhe – tragen. Wurden sie benutzt, müssen sie jedes Mal wieder mit Hände-Desinfektionsmittel desinfiziert werden.

    In Ausnahmefällen können auch Nitril-Einweghandschuhe verwendet werden.

    Generell gilt: Handschuhe, die bei Reinigungsarbeiten getragen werden, müssen mindestens Schutzkategorie III entsprechen – egal ob Mehrweg- oder Einweg-Handschuhe.

  • Sollten alle Flächen zur Sicherheit vorbeugend desinfiziert werden?

    Nein. Eine vorsorgliche Desinfektion aller Flächen ist nicht notwendig. Die regelmäßige Reinigung mit Seifen zerstört die Corona-Viren. Eine Desinfektion kann sinnvoll sein, wenn sie gezielt erfolgt. Zum Beispiel, um Flächen zu desinfizieren, die eine infizierte Person berührt hat. Am besten eignet sich die Wischdesinfektion mit einem Flächendesinfektionsmittel, das mindestens begrenzt viruzid wirkt.

    Niest oder hustet eine infizierte Person auf eine Oberfläche, können Corona-Viren dort grundsätzlich eine Zeit lang überleben. Verschiedene Studien nennen unterschiedliche Zeiträume – von drei Stunden bis zu neun Tagen.

    Generell möglich scheint, dass sich das Virus über eine Schmierinfektion verbreitet. Wenn eine Person eine kontaminierte Oberfläche berührt und anschließend ihr Gesicht – vor allem Mund, Nase oder Augen – berührt. Umso wichtiger ist es, sich häufig die Hände zu waschen und nicht ins Gesicht zu fassen. Das reduziert die Infektionsgefahr.

  • Können Sie desinfizierende Reinigungen bei uns durchführen, wenn nötig?

    Ist laut Vorgaben bei Ihnen eine desinfizierende Reinigung notwendig, können wir diese auch fachgerecht  durchführen. Denn mittlerweile haben wir in unserem Unternehmen mehr als 100 ausgebildete Desinfektoren. Seit 2018 bieten wir unseren Mitarbeitern die Weiterbildung zum Desinfektor an. Bevor wir die bei Ihnen einsetzen, prüfen wir aber erst einmal, ob wir Mitarbeiter für  Infrastrukturen – zum Beispiel Krankenhäuser und lebensmittelproduzierende Unternehmen – vorhalten müssen. Die haben laut Verordnungen Vorrang.

    Sie möchten mehr über die desinfizierende Reinigung von uns erfahren oder ein individuelles Angebot erhalten? Dann nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf:

    Anfrage senden

  • Wisch- oder Sprühverfahren: Was ist bei der desinfizierenden Reinigung besser?

    Besser Wischen statt Sprühen: Sprühen Sie Reinigungs- und Desinfektionsmittel auf, ist nicht sicher, dass die Oberfläche vollständig abgedeckt ist. Sie müssen auf jeden Fall nachwischen. Außerdem können die kleinen Tröpfchen, die dabei entstehen, in die Atemwege gelangen. Das kann die Schleimhaut schädigen. Das sollte man immer – aber insbesondere in der aktuellen Situation – vermeiden!

    Die Sprühdesinfektion eignet sich aber, um kleine, schwer erreichbare Stellen schnell zu desinfizieren oder gezielt Flächen, nachdem sie mit Körperflüssigkeiten in Kontakt kamen.

  • Wie stellen Sie sicher, dass Sie genug Desinfektionsmittel haben?

    Zusammen mit unserem Tochterunternehmen, dem Reinigungschemie-Hersteller Planol. Planol bietet Reinigungsprodukte für verschiedenste Anwendungsbereiche – auch für die desinfizierende Reinigung. Davon profitieren wir nun. Denn trotz zeitweiliger schwieriger Beschaffungslage können wir auf die Flächendesinfektionsmittel von Planol zurückgreifen, zum Beispiel auf Planosept. Der Desinfektionsreiniger ist geeignet, um Influenza-Viren und Corona-Viren zu zerstören. Und er wurde jetzt in großen Mengen produziert. So stellen wir sicher, immer genug Flächen-Desinfektionsreiniger zu haben, auch wenn es eng wird. Kurzen Abstimmungswegen und schnellen Reaktionszeiten sei Dank.

  • Was ist besser: Einmalhandtücher oder Stoffhandtuch-Rollen?

    Die Antwort: Beide eignen sich. Stoffhandtuch-Rollen sind genauso gut wie Papierhandtücher, sagt das RKI. Voraussetzung: Sie werden über sogenannte retraktive Spender bereitgestellt. Das sind Spender, die das benutzte Stück des Handtuchs automatisch einziehen. So kann es nicht von mehreren Personen benutzt werden. Im Innern des Spenders sind zudem zwei Kammern. Gebrauchte Handtuch-Stücke sind so von den frischen getrennt.

So geht Piepenbrock mit COVID-19 um

  • Wie wirkt sich die COVID-19-Pandemie auf den Geschäftsbetrieb von Piepenbrock aus?

    Wie für alle anderen ist die COVID-19-Pandemie auch für unser Unternehmen eine große Herausforderung. Viele unserer Mitarbeiter leisten bei unseren Kunden einen wichtigen Beitrag, damit Infrastrukturen – zum Beispiel Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Lebensmittelmärkte – funktionieren und der Geschäftsbetrieb weiterläuft.

    Wie wichtig die Arbeit der Gebäudereiniger ist, zeigt eine forsa-Umfrage: 96 Prozent der Deutschen schätzen das Gebäudereiniger-Handwerk in Zusammenhang mit COVID-19 als wichtig oder sehr wichtig ein. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist da gleicher Meinung. In den veröffentlichten Arbeitsschutzstandards der COVID-19-Pandemie sieht es häufigere Reinigungsintervalle als wesentlich an. Wertschätzung zeigen auch die Bundesländer. Denn sie haben entschieden, dass Gebäudereiniger, die in systemrelevanten Infrastrukturen arbeiten, die Notbetreuung für ihre Kinder beanspruchen können.

  • Wie sorgen Sie dafür, dass Sie immer aktuell informiert sind und die notwendigen Maßnahmen ergreifen?

    Schon Ende Januar 2020 hat unsere Geschäftsführung die Arbeitsgruppe Pandemie aktiviert. Die Mitglieder aus verschiedenen Fachbereichen haben sich intensiv mit dem Virus und dessen Ausbreitung beschäftigt, unseren vorhandenen Pandemie-Plan angepasst und Maßnahmen daraus abgeleitet, die wir direkt umgesetzt haben.

    Die Lage verändert sich auch heute noch täglich. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, beobachten und bewerten unsere Experten aus dem Technischen Management die Entwicklungen kontinuierlich weiter – in Deutschland und weltweit. Und tauschen sich darüber regelmäßig mit unserer Geschäftsführung aus.

    Wir geben alles, damit unsere Mitarbeiter, aber auch Sie und Ihre Mitarbeiter geschützt sind und wir weiterhin für Sie da sein können.

  • Was tun Sie, um Ihre Mitarbeiter zu schützen?

    Alles, was notwendig ist. Denn die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden ist für uns das Wichtigste. Deswegen geben wir unseren Mitarbeitern umfassende Verhaltensrichtlinien und einen Maßnahmen-Katalog an die Hand. Die orientieren sich eng an den Empfehlungen des RKI und der zuständigen Behörden. Dazu gehören

    Damit reduzieren unsere Mitarbeiter das Risiko, sich zu infizieren und gemeinsam tragen wir dazu bei, das Virus einzudämmen.

Allgemeine Hygienehinweise

  • Welche Verhaltensmaßnahmen sind am Arbeitsplatz sinnvoll?

    Hygiene und Abstand sind die Schlagwörter. Es gilt:

    • auf gemeinsames Essen zu verzichten, zum Beispiel von mitgebrachten Keksen, Kuchen oder Süßigkeiten
    • Büroräume mehrmals täglich zu lüften – per Stoßlüftung: So wird die Luft ausgetauscht. Die Ansteckungsgefahr sinkt.
    • Arbeitsplätze, zum Beispiel Büros und Schreibtische, vorbeugend zu desinfizieren, ist nicht zielführend und nicht erforderlich.
    • den Arbeitsplatz täglich zu reinigen, wenn andere Personen dorthin kommen – zum Beispiel Mitarbeiter oder Kunden