Gemeinsam für den Umweltschutz

Rheinshagen/Berlin/Osnabrück, 08.09.2017

Vom 4. bis zum 6. September fanden im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land die Azubi-Projekttage der Piepenbrock Unternehmensgruppe statt. Bei der sechsten Auflage der Veranstaltung im unternehmenseigenen Forst Rheinshagen standen erneut Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus. Sieben Auszubildende aus den Fachgebieten Gebäudereinigung und Sicherheit informierten sich über die dahingehenden Aktivitäten ihres Ausbildungsunternehmens und leisteten auch selbst ihren Beitrag.


Bereits seit einigen Jahren lädt Piepenbrock Auszubildende in den Unternehmensforst ein, um die nachhaltigen Aktivitäten des Gebäudedienstleisters kennenzulernen. Dafür wurde Piepenbrock bereits zweimal als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet.
Nach einer spielerischen Begrüßungsrunde im Sport- und Bildungszentrum Lindow erhielten die Auszubildenden die Möglichkeit, sich in einem Workshop die vielfältigen nachhaltigen Engagements der Piepenbrock Unternehmensgruppe selbstständig zu erarbeiten und ihren Kollegen zu präsentieren. Als Nächstes wies sie Piepenbrock Wildmeister Rüdiger Cours anschaulich in die Flora und Fauna sowie die Bedeutung des Forsts Rheinshagen als Ökosystem ein. Dabei präsentierte er den Auszubildenden Pflanzen aus dem Forst und vermittelte ein Bild der dort lebenden Tiere. Anschließend ging es für die Auszubildenden zum „Piepenbrocklauf“. An diversen Stationen konnten sie sich auf spielerische Art und Weise ein Bild vom Naturpark machen. „Das Ziel der Projekttage ist es, den Auszubildenden das Thema Nachhaltigkeit näher zu bringen, das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und die Identifikation mit dem Ausbildungsbetrieb zu stärken“, berichtet Holger Möllmann, Mitglied des Arbeitskreises Nachhaltigkeit bei Piepenbrock.

Flora und Fauna etwas Gutes tun

Der nächste Tag stand im Zeichen der Praxis: Zunächst wurde die Heidefläche am Zechower Berg von durch Anflug aufkeimenden Kiefern befreit. „Das ist wichtig, um die für diesen geschützten Lebensraum typische Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Was früher Waldbrände erledigten, muss heute vom Menschen künstlich herbeigeführt werden“, erläuterte Rüdiger Cours. Da die Heidefläche bedrohten Tierarten wie dem Wiedehopf, der Zaun- und Waldeidechse sowie seltenen Heuschreckenarten eine Heimat biete, sei es von besonderer Bedeutung, derartige Flächen offenzuhalten.
Bei all der Arbeit kam das Vergnügen nicht zu kurz. So standen unter anderem ein gemeinsamer Grillabend, diverse sportliche Aktivitäten und eine Kanutour auf dem Programm. Einen weiteren Veranstaltungspunkt bildete der Besuch einer Fischzucht, bei dem die Auszubildenden einen Einblick in dieses Gewerbe erhielten. Nach drei ereignisreichen Tagen waren sich Teilnehmer und Organisatoren einig, dass die Projekttage nicht nur der Umwelt, sondern auch ihnen selbst gut getan haben.

Über den Piepenbrock Forst Rheinshagen

Piepenbrocks Forst Rheinshagen ist Bestandteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes Rheinsberger Rhin und Hellberge, das zum europäischen Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 gehört. Das Familienunternehmen bewirtschaftet den 2 200 Hektar großen Forst im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land in enger Abstimmung mit der Naturparkverwaltung.

Quelle: www.piepenbrock.de