Piepenbrock engagiert sich für Deutsche Demenzhilfe

Osnabrück, 21.09.2020

Der Gebäudedienstleister Piepenbrock fördert die Deutsche Demenzhilfe – DZNE-Stiftung für Gehirn und Gesundheit auch in diesem Jahr mit 10 000 Euro. Damit stärkt Piepenbrock sein Engagement im Einsatz gegen Demenz. Bereits seit 2011 vergeben das Familienunternehmen und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) den Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis.

Rund 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenzerkrankung. Bisher gibt es noch kein Heilmittel. Deshalb hat sich Piepenbrock dazu entschlossen, die Demenzforschung jährlich mit 10 000 Euro zu fördern. „Für uns ist der Beitrag zu dieser gesellschaftlich wichtigen Forschung selbstverständlich“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Olaf Piepenbrock. Das Engagement von Piepenbrock hat auch einen persönlichen Hintergrund: 2013 verstarb Hartwig Piepenbrock an den Folgen seiner Demenzerkrankung. „Durch den Tod meines Vaters an dieser unheilbaren Krankheit ist mir ein wichtiges Anliegen, die DZNE-Stiftung persönlich zu unterstützen“, so Olaf Piepenbrock. Deshalb fungiert er auch als Mitglied im Stiftungsrat. In dieser Funktion repräsentiert er die Stiftung nach außen und ist bei Entscheidungen beratend tätig. Die finanzielle Förderung kommt der Arbeit des DZNE zugute. Die Piepenbrock Unternehmensgruppe arbeitet bereits seit neun Jahren mit dem DZNE zusammen. „Gemeinsam vergeben wir im Rhythmus von zwei Jahren den mit 60 000 Euro dotierten ‚Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis‘“, sagt Piepenbrock.

Forschungs- und Aufklärungsarbeit

„Wir wollen die Vorbeugung von Demenz und die Therapie voranbringen. Außerdem möchten wir die Versorgung von Demenzerkrankten verbessern und dazu beitragen, dass pflegende Angehörige entlastet werden“, erklärt der DZNE-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Pierluigi Nicotera. Zusätzlich soll das Thema Demenz in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, um Vorurteile gegenüber der Krankheit und den Betroffenen abzubauen. Die Stiftung setzt sich außerdem für würdevolles Altern und für gesellschaftliche Verantwortung im Pflegesystem ein. „Aufgrund der demografischen Entwicklung wird sich die Zahl der an Demenz Erkrankten in den nächsten Jahrzehnten deutlich erhöhen, sodass medizinische Lösungen dringend benötigt werden“, sagt Nicotera. Mit dem DZNE verfügt die Stiftung über einen international anerkannten Forschungspartner, mit dem sie die Demenzforschung voranbringen kann.

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