Die Piepenbrock Historie – Fortschritt aus Tradition

In seiner Chronik blickt Piepenbrock auf die vergangenen 100 Jahre des Familienunternehmens zurück. Seit der Gründung am 13. April 1913 hat sich vieles verändert. Eines ist immer gleich geblieben: Die Familie steuert die Geschicke des Unternehmens - heute in der vierten Generation.
Es sind die fortwährende Flexibilität, Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit, die dafür gesorgt haben, dass der Gebäudedienstleister auf ein erfolgreiches Jahrhundert zurückblicken kann. Dabei haben der unternehmerische Geist, die Tatkraft und das Gespür der Vorgenerationen die Basis für heutigen wirtschaftlichen Erfolg geschaffen.

Eine besondere Rolle in der Firmengeschichte spielte Hartwig Piepenbrock. Mehr als 51 Jahre lang leitete er als geschäftsführender Gesellschafter die Geschicke von Piepenbrock und machte den Gebäudedienstleister zu einem der größten Familienunternehmen in ganz Deutschland. Mit seiner unternehmerischen Weitsicht hat er schon frühzeitig die Verantwortung auf seine Söhne, Olaf und Arnulf Piepenbrock, übertragen, sodass diese die Piepenbrock Unternehmensgruppe weiterentwickeln und für die Zukunft wappnen konnten.

Piepenbrock steht gestern wie heute für die Werte Kundennähe, Kompetenz, Qualifikation, Zuverlässigkeit, Qualität, Innovation, Effizienz, Nachhaltigkeit und Fairness. Sie leiten das unternehmerische Handeln des Gebäudedienstleisters. Davon profitieren die Kunden, mit denen das Unternehmen langfristige Partnerschaften aufbaut, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sind. Die Mitarbeiter nehmen dabei eine zentrale Rolle ein: Ihre Loyalität, ihr Fachwissen und ihre Leistungsbereitschaft sind der Schlüssel für bestmöglichen Service. Auch tragen sie Piepenbrocks nachhaltiges Engagement und füllen dieses mit Leben. Ohne den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter wäre es nicht möglich, in ausgeglichenem Maße die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ziele zu verfolgen.

August Etgeton: Ein Pionierunternehmer für Glas- und Gebäudereinigung (1913–1920)

Im April 1913 gründet der aus einfachen Verhältnissen stammende August Etgeton in Osnabrück sein „Fensterreiniguns-Institut“, um von der rasanten Entwicklung der aufstrebenden Industriestadt zu profitieren. Wenige Monate später folgt ein „Institut für Zimmerreinigung“, das „besseren Herrschaften“ die Reinigung ihrer Möbel und Zimmereinrichtung mit einer modernen, elektrischen „Entstaubungsmaschine“ anbietet. Der Kundenkreis wächst und August Etgeton reinigt bald auch Theater, Hotels und Fabriken.

 

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Wachstum und Zerstörung (1920–1945)

Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg macht sich August Etgeton an den Ausbau der Firma. 1920 erweitert er sein Unternehmen um den Leiterngerüstbau, schafft fünf Jahre später Pferde und Wagen an und findet ein Lager für die Gerätschaften dieses wachsenden Geschäftszweiges. Außerdem beginnt er mit der Steinreinigung. Trotz schwieriger Zeiten wächst das Unternehmen und gewinnt an Bedeutung: In den 1930er Jahren engagiert sich August Etgeton im Vorstand der Landesinnung des inzwischen als Handwerk anerkannten Gewerbes.

 

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Eduard Piepenbrock: Wiederaufbau und Expansion (1945–1971)

Zurück aus der Kriegsgefangenschaft, steigt Etgetons Schwiegersohn Eduard Piepenbrock in die Betriebsleitung ein, die er nach dem Tod Elisabeth Etgetons 1953 allein übernimmt. Im zerstörten Osnabrück ist das Abstützen der historischen und öffentlichen Gebäude die wichtigste Aufgabe, doch schon zu Beginn der 1950er Jahre weitet der Betrieb seine Tätigkeiten wieder auf alle Reinigungsarbeiten aus. Innen- und Unterhaltsreinigung werden zu wichtigen Geschäftsfeldern. Im Aufschwung des "Wirtschaftswunders" gewinnt ...

 

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Hartwig Piepenbrock: Dienstleistung und Industriegruppe unter einem Dach (1971–1988)

Anfang der 1970er Jahre intensiviert Piepenbrock die Krankenhausreinigung und setzt bundesweit Maßstäbe auf diesem Gebiet. Das Unternehmen wächst durch zahlreiche Übernahmen zum größten Gebäudereinigungsunternehmen Deutschlands. Schon bald müssen die zentralen Dienste erneut in größere Räumlichkeiten umziehen: An der Hannoverschen Straße in Osnabrück entstehen neue Gebäude für den technischen Service und die Zentralverwaltung. Mit der Gründung des "Fachhandels für Gebäudereinigung Osnabrück", dem Ausbau des Piepenbrock Partnermodells und der Aufnahme ...

 

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Go East: Expansion und Konzentration (1989–2001)

Die politischen Umwälzungen in Osteuropa bescheren der Verpackungssparte große Aufträge. Nach dem Fall der Mauer 1989 nutzt Piepenbrock zudem konsequent seine Chancen in den neuen Bundesländern und gründet dort zahlreiche neue Niederlassungen für das Dienstleistungssegment. Seit 1992 expandiert Piepenbrock nach Mittel- und Osteuropa, doch erweist sich das Engagement im Ausland als zu aufwändig bei geringen Gewinnmargen. Gegen Ende des Jahrzehnts konzentriert sich das Unternehmen wieder auf den deutschen Markt.

 

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Die vierte Generation: Diversifikation und Nachhaltigkeit (2001–2013)

Die neue Geschäftsführung stärkt nach dem Jahrtausendwechsel das technische Management und verbessert die Betreuung überregionaler Kunden. Ausgehend von großen Einzelaufträgen baut Piepenbrock das neue Geschäftsfeld Industrie-Instandhaltung auf und die Sparte Sicherheit weiter aus. 2008 expandiert das Unternehmen erneut nach Österreich. Die Maschinenbautöchter erringen mit innovativen Entwicklungen die Marktführerschaft für verschiedene Verpackungstypen. Gleichzeitig werden eigene Vertriebs- und Servicestandorte im Maschinenbau aufgebaut, um einen adäquaten Marktzugang in den wichtigen Märkten ...

 

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Erfolgreich ins neue Piepenbrock- Jahrhundert gestartet (2014)

Das zweite Piepenbrock-Jahrhundert beginnt erfolgreich: Dabei spielt weiterhin das Thema Nachhaltigkeit eine maßgebliche Rolle. Deren Bedeutung für die eigene Strategie unterstrich das Unternehmen erneut, indem es erstmals das "Piepenbrock Nachhaltigkeitsforum" im firmeneigenen Forst Rheinshagen veranstaltete. Gemeinsam mit Kunden und Zulieferern geht es darum, zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln, um ökonomische, ökologische und soziale Aspekte sinnvoll miteinander in Einklang bringen zu können.

 

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