Alte Maschine in neuem Glanz

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Alte Maschine in neuem Glanz

Eine nicht alltägliche Gelegenheit bot Loesch Verpackungstechnik seinen Auszubildenden in diesem Jahr. Gemeinsam restaurierten 14 Azubis eine historische Verpackungsmaschine für Schokoladen-Tannenzapfen. Die 1956 gebaute Maschine vom Typ „LPE/E“ steht nun im Empfangsraum von Loesch und dient als Anschauungsmaterial für Kunden des Unternehmens.

„Die Verpackungsmaschine wurde vor 62 Jahren von unserem Unternehmen gebaut und befand sich bis April 2017 in unterschiedlichen Produktionsstätten. Wir haben sie schließlich aus einer Insolvenzmasse zurückersteigern können und beschlossen, sie als Ausstellungsstück herzurichten“, beschreibt Andreas Behrens, stellvertretender Ge-schäftsführer bei Loesch, die Anfänge des Azubiprojektes. Zunächst wurde der aktuelle Zustand der Maschine dokumentiert und anhand der gewonnenen Erkenntnisse eine Roadmap für die Restauration erstellt.

Mit der Demontage der „LPE/E“, der Restaurierung der kompletten Maschine sowie der anschließenden Montage beschäftigten sich insgesamt 14 Auszubildende aus sämtlichen Lehrjahren parallel zu ihren alltäglichen Aufgaben. Unsere Azubis haben das Projekt größtenteils selbst in die Hand genommen und gemanagt. Natürlich standen unsere ausgelernten Fachkräfte ihnen aber bei Bedarf jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, betont Behrens. Das Projekt nahm einen Zeitraum von fast sechs Monaten in Anspruch, in denen die vollständige Funktionstüchtigkeit der Maschine wiederhergestellt wurde.

Funktionsfähiges Ausstellungsstück

Die restaurierte Maschine wurde in der Azubi-Werkstatt von Loesch an die Geschäftsführung übergeben. Dabei wurde auch auf die Funktionsweise der „LPE/E“ eingegangen, die in ihren Grundzügen den heutigen Maschinen noch sehr ähnlich ist. Wie erfolgreich das Projekt verlaufen war, zeigte die Probe aufs Exempel. Unverpackte Schokoladen-Tannenzapfen wurden in die Maschine eingelegt, die diese reibungslos und einwandfrei verpackte. Im Anschluss zog die historische Verpackungsmaschine an ihren neuen Platz im Empfangsraum der Firmenzentrale von Loesch, wo sie in Zukunft Kunden als Anschauungsobjekt dienen wird.

„Wir freuen uns sehr über das Engagement unserer Auszubildenden, die in diesem Projekt einmal mehr ihre Fachkenntnisse unter Beweis stellen konnten. Derartige Projekte fördern außerdem den Zusammenhalt unter den Auszubildenden aus den unterschiedlichen Lehrjahren. Darauf sind wir als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb natürlich sehr stolz“, hebt Andreas Behrens hervor. Die Tatsache, dass eine Maschine aus dem Jahr 1956 nach einer Restaurierung auch heute noch einwandfrei funktioniere, zeuge zudem von der Qualität der Produkte von Loesch.

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