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Sicher am Arbeitsplatz: Piepenbrock erhält ISO-Zertifizierung 45001 für Arbeitsschutz

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Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind wesentlich für den Erfolg eines Unternehmens. Umso wichtiger ist daher, dass die Rahmenbedingungen stimmen – gerade auch hinsichtlich der Arbeitssicherheit und der Gesundheit am Arbeitsplatz. Wie bedeutsam und notwendig eine sichere Arbeitsumgebung ist, weiß auch Piepenbrock. Der Unternehmensbereich rund um das Facility Management (PFM) hat sich erfolgreich dem Audit für Arbeitsschutz gestellt: Seit Anfang des Jahres ist der Dienstleister für seine Maßnahmen nach ISO 45001 zertifiziert.

Mit der ISO-Zertifizierung wird der PFM offiziell bestätigt, was schon lange ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltages ist: Alle erforderlichen Standards der Arbeitssicherheit werden erfüllt, um Arbeitsunfälle und Krankheiten zu vermeiden. „Die ISO 45001 wurde entwickelt, um arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu verhindern und um sichere und gesunde Arbeitsplätze zu schaffen. Dass wir nun zertifiziert sind, zeigt unseren Mitarbeitern und Partnern, dass wir das Thema ernst nehmen“, so Malte Garschagen, Geschäftsführer Piepenbrock Facility Management, über die Auszeichnung. Gleichzeitig erfüllt PFM mit der Zertifizierung höhere Kundenansprüche und stellt sich im Wettbewerb attraktiver auf: Kunden achten bei der Wahl ihrer Dienstleister verstärkt darauf,

ob sie zertifiziert sind – und fordern dies oft sogar bei Ausschreibungen ein. Dass das Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (SGA) in Unternehmen wächst, sieht Garschagen positiv: „Wenn die internationale Arbeitsorganisation ILO in ihren Studien berichtet, dass jährlich rund 2,78 Millionen arbeitsbedingte Todesfälle weltweit eintreten, dann ist es für uns umso entscheidender, präventiv zu handeln und entsprechende Standards im Unternehmen nicht nur einzuführen, sondern auch nachzuweisen – auch wenn letzteres vielleicht für uns einen größeren Aufwand bedeutet.“ Denn die ISO-Norm stelle Ansprüche, die über die gewohnten Anforderungen im Arbeitsschutzmanagement hinaus gehen.

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Die PFM verfolgt dabei die Umsetzung eines einheitlichen Maßstabs für das SGA-Management, der nicht bei der reinen Beseitigung oder Minimierung von Arbeitsschutzrisiken und Belastungen für die Gesundheit endet. So wurde im Rahmen der Zertifizierung die aktuelle Situation bewertet und anschließend sind Prozesse, Standards und Vorgaben in Leitfäden umgesetzt worden. Mit dem Ziel, arbeitsbedingte Gefahren und Krankheiten abzuwehren. Zudem gewährleisten sie sicher und gesundheitsgerecht gestaltete Arbeitsplätze wie auch die physische, psychische und soziale Gesundheit der Mitarbeiter. Eine wichtige Vorbildfunktion für ihre Teams stellen bei der Einführung der einzelnen Prozesse zudem das Management und die leitenden Führungspersonen dar. Damit ist es aber nicht getan: Um auch zukünftig die Standards der ISO-Norm zu erfüllen,

arbeitet die PFM systematisch und kontinuierlich an der Verbesserung der SGA-Prozesse, identifiziert Gefahren und behebt sie. Wichtig dabei: Die Beschäftigten können und sollen zum Prozess der fortlaufenden Verbesserung beitragen. „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sicherzustellen, geht nur, wenn alle sich aktiv daran beteiligen. Jeder Einzelne muss verantwortungsvoll nach den Leitlinien handeln und auf potenzielle Gefahren aufmerksam machen“, betont Garschagen, „Mitarbeiter im Außendienst kennen die Risiken der Büroangestellten häufig nicht – und umgekehrt. Alle Gefahren aufzudecken und entsprechende Maßnahmen gegen sie zu ergreifen, ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“

Gut vorbereitet: Das Team um Geschäftsführer Malte Garschagen (3. v. l.) bereitete die Zertifizierung nach ISO 45001 detailliert vor.

Kommunikation – das A und O

Da die ISO 45001 die Verantwortung des oberen Managements besonders hervorhebt, legt die PFM ebenso viel Wert auf eine umfassende Kommunikation – und das über alle Ebenen hinweg. Regelmäßige Schulungen für alle Mitarbeiter dienen der Sensibilisierung und bei wichtigen Themen wird das betriebliche Gesundheitsmanagement eingebunden. Darüber hinaus finden interne und externe Audits statt,

werden Risiken und Chancen systematisch ermittelt, Ziele hiervon abgeleitet und entsprechende Schutzmaßnahmen festgelegt. Der regelmäßige, offene Austausch mit Mitarbeitern und anderen Interessengruppen wie Kunden, Behörden oder Arbeitsmedizinern dient zusätzlich der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Gewinn für alle Beteiligten

Ausschlaggebend für das erfolgreich durchlaufene Audit waren neben der transparenten Kommunikation ebenfalls sinnvoll gestaltete Managementprozesse: Optimierungen und Anpassungen lassen sich dadurch auch in Zukunft einfacher umsetzen. Dennoch weiß Garschagen: „Diese Standards einzuführen, gelingt nicht über Nacht. Da steckt viel Planung, Analyse und Engagement drin.“ Doch auch, wenn eine intensivere Beschäftigung mit den unternehmerischen Arbeitsabläufen für eine Zertifizierung nach ISO 45001 unabdingbar ist, stellt sie einen Gewinn für alle dar.

Die Piepenbrock Facility Management hat zufriedenere, motiviertere und gesündere Mitarbeiter, die seltener krankheits- oder unfallbedingt ausfallen. Mitarbeiter können darauf vertrauen, dass ihre Arbeitsumgebungen und -bedingungen sicher sind, und Kunden, dass die Dienstleistungen gesetzeskonform erbracht werden, ohne dabei zu Lasten der Mitarbeiter zu gehen. „Insofern ist diese ISO-Zertifizierung ein Gewinn“, bekräftigt Garschagen, „und ein wirklich sinnvolles Arbeitsschutzmanagementsystem zu implementieren, ist es uns wert.“

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