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Equipment für Hochwasser- und Katastrophenschutz: Piepenbrock unterstützt DLRG Georgsmarienhütte

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Mit Mona Maria Gausmann, Angebotskonzeptionistin Großkunden IGM bei Piepenbrock (rechts), überreichte ein Mitglied aus DLRG-Reihen die Spende an Merle Welzel und Martin Schlingensiepen.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist die weltweit größte Organisation der Wasserrettung. Seit den Weihnachtsfeiertagen 2023 waren allein in Niedersachsen rund 1.500 Helfer im Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz. Mit dem Kauf eines speziellen Schlauchbootes rüstete die DLRG-Ortsgruppe Georgsmarienhütte e. V. nun ihr Equipment auf. Piepenbrock unterstützt die Anschaffung des sogenannten „Raft“ mit einer Spende von 2.000 Euro.

Langanhaltender Dauerregen ließ Flüsse in Niedersachsen von der Weser bis zur Ems in den letzten Wochen über die Ufer treten. Ob allgemeine Wasserrettung, Fernerkundung durch Drohnen oder die Sicherung von Deichen: Während des Hochwassers unterstützten die Helfer der DLRG-Ortsgruppe Georgsmarienhütte über mehrere Tage über ihr eigentliches Einsatzgebiet hinaus.

Die Hochwasserlage hat sich überwiegend beruhigt. Der letzte Einsatz habe allerdings gezeigt, dass die Ausrüstung den veränderten Wetterlagen im Zuge des Klimawandels angepasst werden muss, sagt Martin Schlingensiepen als Leiter Einsatz der Ortsgruppe Georgsmarienhütte.

Neues Boot für eine effiziente Wasser- und Eisrettung

Dank finanzieller Unterstützung konnte die DLRG im Südwesten des Landkreises Osnabrück ihr Equipment um ein Raft erweitern. „Als Familienunternehmen aus Osnabrück ist es uns wichtig, dass die Einsatzkräfte auch in der Region gut ausgestattet sind. Die Spende zugunsten des Hochwasser- und Katastrophenschutzes ist für uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Arnulf Piepenbrock, geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Frisch eingetroffen, haben die Helfer das neue Boot direkt im Wasser getestet und für gut befunden. „Mit dem neuen robusten Raft ohne Motor sind wir für künftige Einsätze gut aufgestellt“, erklärt Schlingensiepen und führt aus:

„Es eignet sich für die Rettung von Personen und Tieren aus Gewässern, aus dem Hochwasser sowie zur Eisrettung – und wird von unseren ausgebildeten Strömungsrettern besetzt. Kommen wir bei gefährlichen Einsätzen mit anderen Fahrzeugen nicht weiter, kann das Schlauchboot unsere letzte Alternative sein, Betroffenen zu helfen.“ In Georgsmarienhütte gibt es 14 ehrenamtliche Strömungsretter und damit eine der größten Gruppen in Niedersachsen. Bei Katastrophenschutz-Einsätzen stellt die Ortsgruppe auch Boots-, Sanitäts-, und Tauchtrupps oder eine Führungs- und Kommunikationseinheit.

Die Freude über das neue Raft ist groß: Der DLRG-Ortsverein Georgsmarienhütte testet das Boot direkt im Wasser.

Die Freude über das neue Raft ist groß: Der DLRG-Ortsverein Georgsmarienhütte testet das Boot direkt im Wasser.

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