Jacobs Douwe Egberts – a coffee for every cup

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Unterhaltsreinigung bei JDE

Wer Kaffee mag, kennt Jacobs. Mit viel Tradition hegt das heute als Jacobs Douwe Egberts (JDE) firmierende Unternehmen den hohen Qualitätsanspruch: Jede Tasse soll an jedem beliebigen Tag den gleichen Krönungsgeschmack haben wie an jedem anderen. Piepenbrock trägt am Standort Berlin mit seinen zuverlässigen Industriereinigungsleistungen dazu bei, dass die Verarbeitung von der grünen Bohne bis zum verpackten Produkt bei JDE gelingt.

Jede erfolgreiche Unternehmung folgt einer Vision. Im Falle von Jacobs Douwe Egberts lautet diese: „Jeder verdient den Kaffee, der ihm am besten schmeckt.“ Es sind die Menschen hinter dem Produkt, die einer Vision nicht nur ein Gesicht geben, sondern sie mit Leben erfüllen. So wie Renald Lange, der sagt: „Wir sind ein reines Kaffeeunternehmen. 100 Prozent unseres Geschäfts drehen sich darum. Deshalb schreiben wir uns auf die Fahnen, die Kaffeechampions zu sein.“ Als Leiter Central Service betreut der sympathische Berliner bei JDE das Facility Management, ist unter anderem Energie- und Brandschutzbeauftragter sowie für den Werk- und Umweltschutz verantwortlich. In seinen bereits 25 Jahren bei Jacobs war er zunächst als Produktions- und Projektingenieur, danach im Central und Location Engineering tätig. Sein Einsatzort, das Werk in Berlin, ist Produktionsstandort von diversen Kaffees, wie beispielsweise Jacobs Krönung und dem breit gefächerten Tassimo-Sortiment.

Ursprünglich 1961 in der Kreuzberger Prinzenstraße gestartet, zog das Werk 20 Jahre später auf das Grundstück eines ehemaligen Fertigbetonwerks. Seit 2015 heißt das Unternehmen Jacobs Douwe Egberts und beschäftigt heute weltweit 12 000 Mitarbeiter, die fünf Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften. JDE liefert seine 106 unterschiedlichen Kaffeeartikel in 19 Länder auf vier Kontinenten aus. Dabei spielt das Thema Corporate Social Responsibility eine wichtige Rolle. So betreibt der Konzern zwei große Forschungsabteilungen, die nicht nur daran arbeiten, bittere und schädliche Bestandteile der Bohne zu eliminieren, sondern auch die Verpackungen umweltfreundlicher zu gestalten. Zusätzlich geht JDE Kooperationen in den Ursprungsländern der Kaffeebohnen ein und unterstützt ökologische Initiativen, wie UTZ und Rainforest Alliance. Es gilt den Nachhaltigkeitsgedanken entlang der gesamten Wertschöpfungskette einzuhalten.

Konzentration auf die Hauptaufgabe

Laut, warm und herrlich

Platzsparende Röster bedeuten auch weniger Raum für die Innenreinigung.

Um sich dem selbst gestellten Auftrag „A coffee for every cup“ konzentriert widmen zu können, beauftragt Jacobs Douwe Egberts Dienstleister, die sich um sekundäre Aufgaben kümmern. In der Industrie- und Unterhaltsreinigung heißt dieser seit vielen Jahren Piepenbrock. Bei Ekrem Yalcinkaya laufen alle Fäden zusammen. Er ist bereits seit 1989 bei Piepenbrock und fast genauso lange für den Kunden Jacobs tätig. „Für mich ist die Zusammenarbeit mit Renald Lange sehr angenehm, weil wir uns gut verstehen“, so Yalcinkaya. „Er sagt mir offen, was ihm gefällt – und was nicht. Dies korrigieren wir dann.“ Der Leiter Central Service bei JDE pflichtet ihm bei: „Ich finde es gut, dass er jeden Tag vorbeikommt und fragt, ob es Probleme gibt und sich dieser annimmt.“ Vielleicht verstehen sich beide auch deswegen so gut, weil sie Dinge gerne selbst anpacken, um sicherzugehen, dass die Qualität des Ergebnisses ihren Vorstellungen entspricht und somit der Fokus auf den Verbesserungspotenzialen liegt. „Wir haben eine ähnliche Einstellung zur Arbeit. Wenn ich einen Auftrag weitergebe, kann ich mich auf Ekrem Yalcinkaya verlassen.“ Das sei wichtig, denn Jacobs Douwe Egberts sei ein Lebensmittelunternehmen, das einen absoluten Anspruch an die Sauberkeit, Hygiene und den Arbeitsschutz stellt.

„Wir haben jeden Tag viele Besucher im Haus und da muss es ordentlich aussehen“, bekräftigt Lange. „Regelmäßig führen wir ‚plant inspections‘ mit der Werksleitung durch, bei denen wir uns alle Areale anschauen. Außerdem werden wir regelmäßig auditiert.“ Der Leiter Central Service ist mitverantwortlich dafür, dass diverse ISO-Normen eingehalten werden. „Ein wichtiger Bereich ist etwa das Rohkaffeesilo, in dem wir die grüne Bohne lagern“, erklärt er. „Dort ist es nach der Anlieferung und Einlagerung des Rohkaffees naturgemäß staubig, sodass jeden Tag eine sogenannte Atexreinigung durchgeführt werden muss. Damit wird der Entstehung einer Explosionsgefahr entgegengewirkt.“ Dabei saugt Piepenbrock die Böden sowie die Anlagen ab und tauscht in Abständen auch die Filtermatten der Aspirationsanlagen aus. Die Industriereiniger nutzen eine Sauganlage von  JDE, um sicherzustellen, dass die Silos sauber sind.

Laut, warm und herrlich

Dass Hygiene und Arbeitsschutz eine wichtige Rolle spielen, zeigt sich auf einem Rundgang durch das Werk. Ein Gang führt entlang der Zentralwerkstatt und einigen Büros vorbei in die Produktion. Zugang erhält nur, wer mit Stahlkappenschuhen, Kittel, Gehörschutz und Haarhaube ausgerüstet ist. In der ersten Halle ist es laut, warm und es riecht herrlich nach frisch geröstetem Kaffee. Über eine Leiter erklimmt Ekrem Yalcinkaya eine kleine Plattform an einer der neun Röstanlagen. „Erst wird geröstet, dann gequencht, dann abgekühlt“, erklärt er. „Wenn bestimmte Tonnagen abgefahren sind, wird alles auseinandergenommen und gereinigt.“ Der Objektleiter öffnet eine Klappe auf dem Röster und sofort entweicht eine wohlduftende Dampfwolke. Darunter laufen auf einem Band unzählige geröstete Kaffeebohnen vorbei, bevor sie in die Kühlzone gelangen.

Von innen haben sich auf dem Metall Kaffeeablagerungen gebildet. „Diese müssen wir mit speziellem Werkzeug abtragen“, skizziert Yalcinkaya. „Danach sprühen wir alles mit Reinigungsmitteln ein und mit dem Hochdruckreiniger ab.“ Zur gleichen Zeit säubert ein Piepenbrock-Team nebenan einen weiteren Röster. Die Anlage verfügt über eine mannshohe Rösttrommel. „Das spart viel Platz ein, ist aber schlecht zu reinigen“, erklärt er. Es steht lediglich ein festgelegter Zeitraum zur Verfügung, um die Maschinen wieder in einen produktionsfähigen Zustand zurückzuversetzen. Die Arbeit ist anstrengend und erfordert vollen Körpereinsatz. Dennoch gehen die Mitarbeiter des Gebäudedienstleisters konzentriert und gut gelaunt ans Werk.

Motivation durch Rotation

Spezielles Werkzeug zum reinigen der Röster wird gebraucht

Die Reinigung der Röster erfordert nicht nur spezielles Werkzeug, sondern vollen Körpereinsatz des Piepenbrock-Teams.

Anschließend geht es in die zweite Etage, wo in der Mühle die gerösteten Bohnen gemahlen werden. Der Kaffee läuft in einen Trichter und senkrecht durch Walzen, bevor er zur Verpackungsanlage weitertransportiert wird. „Die sogenannte Schlussreinigung findet in der Regel am Sonntag statt. Dabei saugen wir die Walzen ab, die den Kaffee mahlen“, führt Yalcinkaya aus. „Außerdem befreien wir die Messmagnete von Fremdkörpern, um deren Leistung auf dem vorgeschriebenen Niveau zu halten.“ In der nebenan liegenden Tassimo-Produktion eröffnet sich dem Besucher eine andere Welt. Die Maschinen sind feingliedriger und mit mehr elektronischen Komponenten ausgestattet. Es ist insgesamt leiser. Auf Bändern laufen kleine Plastikbehälter vollautomatisch durch die Verpackungsanlagen. Mehrere nacheinander geschaltete Roboterarme sortieren diese in Windeseile. Nach der Befüllung werden die sogenannten T-Discs gedeckelt und verpackt. „Ich habe hier pro Schicht drei produktionsbegleitende Mitarbeiter, die in der gesamten Halle die Fußböden um die Verpackungsmaschinen reinigen und die Abfallsammelbehälter leeren“, sagt Yalcinkaya.

Für Piepenbrock ist es insgesamt eine andere Herausforderung als in der Päckchenverpackung. „Hier muss man fein reinigen. Die Anlagen werden ausgesaugt und nebelfeucht gewischt“, präzisiert Yalcinkaya. Dabei kann er sich auf sein Team verlassen, das er über Jahre aufgebaut hat. Er hat seine Mitarbeiter so ausgebildet, dass sie flexibel sowohl in der Rösterei als auch bei Tassimo einsatzfähig sind. „Ich kann jeden meiner Leute anrufen und sagen: Heute übernimmst du die Rösterreinigung – und das funktioniert. Wir tauschen immer nach dem Rotationsprinzip, weil die Tätigkeiten bei Tassimo wesentlich leichter sind als in der Rösterei. Das fördert die Motivation und senkt Ausfallzeiten.“ Kommt es dann doch einmal zu einem Ausfall, packt der Objektleiter kurzerhand selbst mit an.

Gute und lange Zusammenarbeit zwischen Jacobs Douwe Egberts und Piepenbrock

Martin Höls verantwortet den Auftrag bei JDE als Piepenbrock-Niederlassungsleiter Berlin. Er lobt die kooperative Zusammenarbeit und erläutert die Besonderheit des Auftrags: „Wir haben normalerweise in der Unterhaltsreinigung feste Zyklen und präzise Leistungsvorgaben. Ich kann dementsprechend langfristig planen.“ Bedingt durch die wöchentliche Festlegung des Bedarfs gestalte es sich in diesem Auftrag anders. Dementsprechend benötige man ausdauerndes und flexibles Personal. Pünktlichkeit, Fleiß und Zuverlässigkeit seien unerlässlich. Renald Lange pflichtet ihm bei: „Nicht umsonst haben wir darum gekämpft, Piepenbrock im Auftrag zu halten. Es ist einfach eine sehr aufwändige und schwere Arbeit, von der wir hier sprechen.

Da muss man viel Know-how und Motivation mitbringen.“ Er spricht aus Erfahrung: Im Jahr 2007 gewann bei einer Neuausschreibung ein anderer Dienstleister den Auftrag. Da dieses Experiment nicht funktionierte, griff man in der Konsequenz wieder auf Piepenbrock zurück. Ekrem Yalcinkaya erinnert sich an zwei Zeiträume, in denen Piepenbrock den Auftrag verloren hatte. „Aber bislang haben wir ihn immer wiederbekommen“, stellt er zufrieden fest.

Piepenbrock unterstützt Jacobs Douwe Egberts am Standort Berlin mit Leistungen der Industriereinigung. Sie möchten ebenfalls von unseren Services für saubere Produktionsanlagen profitieren? Wir beraten Sie gerne!

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