„Outokumpu“ – Working towards forever

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Unterhaltsreinigung, Glasreinigung und Sonderreinigung

Der Name „Outokumpu“ leitet sich her von der größten Bergwerksstadt Finnlands, der Herkunft des heute weltweit führenden Produzenten von rostfreiem Stahl. Die Mission: Hochleistungsmaterialien herzustellen, die effizient, langlebig und recycelbar sind. Piepenbrock unterstützt am Standort Krefeld nachhaltig dabei, dass die Kernprozesse laufen.

Wer sich auf das weitläufige Werksgelände begibt, atmet die bis weit ins 20. Jahrhundert zurückreichende Industriegeschichte des Standorts Krefeld. Hier hat Outokumpu seinen deutschen Hauptsitz und ein Kaltwalzwerk für Edelstahl, in dem unter anderem hochmoderne Glüh- und Beizlinien für Kaltbandfertigung betrieben werden.  Nachdem die Schmelze – die sogenannte Flüssigphase – 2013 geschlossen wurde, produziert Outokumpu heute hochwertige, 0,2 bis 2,5 Millimeter dicke Edelstahlprodukte – sogenannte „Coils“ oder auch „Bunde“. Auf dem gesamten Werksgelände verteilen sich die riesigen Produktionshallen. Überall bewegt sich etwas: Hier ein Kran, dort ein Gabelstapler, und jederzeit besteht die Möglichkeit, dass ein Schienenfahrzeug die Wege kreuzt. Vom ersten bis zum letzten Moment spielt der Sicherheitsgedanke eine entscheidende Rolle. So führt der Weg auf das Gelände durch ein Empfangshaus am Eingangstor. Eine Präsentation erläutert jedem Besucher die auf dem Unternehmensgelände zu beachtenden Regeln. Dieser muss anschließend in einem Multiple-Choice-Test beweisen, dass er das eben Gelernte auch tatsächlich verstanden hat.

Wer die Fragen richtig beantwortet, erhält ein offizielles Zertifikat. Erst im Anschluss darf man sich zu der Halle begeben, in der Piepenbrock seinen eigenen Standort unterhält. Gegenüber dem Werksgelände befindet sich auf der anderen Straßenseite die beeindruckende glas- und edelstahlummantelte Hauptverwaltung. Die Aufgaben des infrastrukturellen Facility Managements unterscheiden sich im Grundsatz nicht viel von denjenigen auf dem Werksgelände. Allerdings sind die Wege kürzer. Auch hier ist der Anspruch an die Sauberkeit penibel. Die Außenfassaden erfordern Hochglanz, den Piepenbrock zwei Mal pro Jahr mit einem Essener Spezialistenteam herstellt. Für den Rest zeichnet die Niederlassung Mönchengladbach verantwortlich, die Oliver Schröder leitet. „Die hellen Farben sowie die modernen dunklen Steinfliesen, die sich mit den hochwertigen Teppichböden abwechseln – das sind Materialien, die wir mit den richtigen Instrumenten in passenden Intervallen behandeln müssen“, erläutert er. „Schließlich gilt es im Auftrag des Kunden den Wert des Gebäudes unbedingt zu erhalten.“

Gegenseitige Wertschätzung

Produktion von 0,2 - 2,5 millimeter kleinen Edelstahlprodukten

Auf dem Krefelder Werksgelände produziert Outokumpu hochwertige 0,2 bis 2,5 Millimeter dicke Edelstahlprodukte – sogenannte „Coils“ oder auch „Bunde“ Fotos: Courtesy of Outokumpu.

Günter Klinger ist Schröders erster Ansprechpartner auf Kundenseite. Er ist ein wahres Urgestein. Bereits seit seinem Ausbildungsbeginn 1978 gehört er in wechselnden Funktionen quasi zum Inventar am Standort Krefeld. „Schon die Auftragseinrichtung mit Piepenbrock ist optimal verlaufen“, sagt er. „Implementierungsmanager Andreas Wawrzyniak ist mit mir an mehreren Tagen durch alle – wirklich alle – Objekte gelaufen und hat sich ein persönliches Bild gemacht. Die Dimensionen dieses Areals unterschätzt man schnell. Er hat aber alles genau so wie besprochen aufgenommen und es dementsprechend umgesetzt.“ Schröder unterstreicht: „Klar kann ich ein Angebot erstellen, das sich ausschließlich auf ein Verwaltungsgebäude bezieht und analog auf das Werksgelände erweitern. Das zieht aber einen ganz anderen Materialverschleiß und Verschmutzungsgrad nach sich. Hätten wir ein Dumpingangebot gemacht, dann wären wir spätestens nach zwei Monaten ‚auf die Nase gefallen‘.“

Günter Klinger pflichtet bei: „Es gibt Grundlagen, die gegeben sein müssen. Die Mitarbeiter von Outokumpu arbeiten in einem Drei-Schicht-System, und am Wochenende wirkt es beispielsweise nicht sehr motivierend, wenn die Toiletten nicht in tadellosem Zustand sind.“ Die Sauberkeit zu erhalten gehört zu den Hauptaufgaben von Objektbetreuerin Brigitte Nöcker und Vorarbeiterin Oratai Büttgenbach. In einer Halle mitten auf dem Werksgelände steuern sie die Dienstleistungen ihrer insgesamt 30 Piepenbrock-Kräfte. Die zu reinigenden Flächen umfassen bei Outokumpu ungefähr 350 000 Quadratmeter im Monat, was nahezu 50 Fußballfeldern entspricht. Da fällt einiges an Verbrauchsmaterial an, das umweltschonend wiederverwendet wird, indem Piepenbrock es vor Ort wäscht. Denn so muss es nicht in eine externe Wäscherei transportiert werden.

Nachhaltig bereits beim Kernprodukt

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei Outokumpu eine zentrale Rolle, wie bereits der Claim zum Ausdruck bringt: „Working towards a world that lasts forever“. Das Kernprodukt ist in äußerstem Maße nachhaltig. Denn Edelstahl kann nach dem Einsatz in den zahllosen Anwendungen ohne Qualitätsverlust nahezu 1:1 wiederverwertet und eingeschmolzen werden. „Unser Anteil recycelter Materialien liegt bei gut 80 Prozent und das fertige Material kann schließlich zu 100 Prozent wiederverwendet werden. In erster Linie ermöglicht die Verwendung von Wiederverwertbarem, den allgemeinen Bedarf an Edelstahl zu decken“, erläutert Sven van Zoest, Director Marketing and Communications EMEA. Unter anderem bringe dieses Recycling Outokumpu unter die weltweit führenden Unternehmen bei der umweltfreundlichen Produktion von Edelstahl.

„Wir sind seit Jahren im Dow-Jones-Umweltbericht erwähnt und aktuell zum Beispiel in Mexiko mit einem Umwelt-Award ausgezeichnet worden“, fügt er hinzu. Aufgrund dieser Unternehmensphilosophie sei es wichtig, dass auch die Zulieferer die Sicht auf die Welt und die Philosophie teilten. „Darum ist es natürlich wunderbar, wenn unser Dienstleister sich über das geforderte Maß hinaus engagiert.“ Beispielweise habe Piepenbrock als Zeichen für die nachhaltige Partnerschaft einen Baum auf dem Outokumpu-Gelände gepflanzt. Es sei eine Herausforderung, das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur ein „Nice to have“ sei, sondern eine Verpflichtung, die eingefordert und wertgeschätzt werden müsse. „Da geht es dann auch um Konsequenz in der Wertschöpfungskette vom ersten bis ins letzte Glied“, fasst van Zoest zusammen.

Erfolgsrezept Erfahrung

Günter Klinger, Oliver Schröder, Sven van Zoest und Brigitte Nöcker (v. l., es fehlt Oratai Büttgenbach)

Arbeiten gemeinsam in Richtung Zukunft: Günter Klinger, Oliver Schröder, Sven van Zoest und Brigitte Nöcker (v. l., es fehlt Oratai Büttgenbach).

Oratai Büttgenbach ist seit 14 Jahren am Standort Krefeld im Einsatz – auch ein Zeichen von Nachhaltigkeit. Sie ist die gute Seele im Haus. Als Vorarbeiterin fühlt sie sich für die Qualität der erbrachten Leistungen verantwortlich und packt immer selbst mit an. „Ich lasse meine Kolleginnen nicht allein“, betont sie. Büttgenbachs Wirkungsbereich erstreckt sich von den Büros in den Verwaltungsgebäuden über die Werkshallen bis hin zu den Toiletten und Treppenhäusern in der Hauptverwaltung. Weil die Wege auf dem Werksgelände weit sind, übernimmt sie mit ihrem Dienstfahrzeug auch den Transport von Mensch und Material. In manchen Arealen erschweren Schleusen den Zutritt, wenn beispielsweise Lebensgefahr durch den Einsatz von Säure besteht. Deshalb ist Schutzkleidung ständiger Begleiter der Piepenbrocker. Büttgenbach kennt eigentlich jeden bei Outokumpu – und jeder kennt sie. „Wenn ich einmal in einen bestimmten Raum muss, weiß ich, wen ich dafür anrufen muss.“ Gemeinsam mit Brigitte Nöcker ist sie für die Planung reibungsloser Abläufe verantwortlich. Mittlerweile erfolgen viele Absprachen über das Smartphone. Gerade bei den jungen Kolleginnen ist das „Tickern“ angesagt. Da werden schon einmal Fotos von zu reinigenden Orten und kurzfristige Abstimmungen ausgetauscht. Seit neun Jahren ist Brigitte Nöcker nun bei Piepenbrock. Insgesamt 54 Objekte betreut sie in Krefeld und Umgebung.

Jeder Tag ist für sie komplett anders. So ist heute Morgen um Viertel nach sieben in der Spülküche eines anderen Kunden eine von zwei Kräften ausgefallen. Da war schnelles Handeln gefragt. Das bedeutet telefonieren, Messages versenden, Ersatzlösung finden. „Mittlerweile ist es nicht mehr so einfach, zuverlässiges Personal zu finden“, bedauert sie. „Da kommt dann eine kurze Nachricht nach der Einarbeitung und schon ist man erneut auf der Suche.“ Schuld sei die demografische Entwicklung. Piepenbrock verfügt aber über einen Personalpool, der es ermöglicht, auch kurzfristig auf verlässliche Mitarbeiter zurückzugreifen. Darum schafft Nöcker es immer wieder mit ihrem Stammpersonal und ihrem Netzwerk, den Auftrag zur vollen Zufriedenheit ihrer Auftraggeber umzusetzen – wie die Note 1 in der vergangenen von Piepenbrock initiierten Zufriedenheitsbefragung bei Outokumpu zeigt. Da klingelt das Handy: Ein neuer Einsatz ruft. Brigitte Nöcker verabschiedet sich schnell, aber freundlich, und wünscht noch eine gute Heimreise. Der Weg nach draußen führt wieder am Wartehäuschen vorbei, wo die Besucherausweise in eine Box eingeworfen werden. Das erworbene Zertifikat darf man mit nach Hause nehmen, um es beim nächsten Besuch wieder vorzeigen zu können. Sicher ist sicher.

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