Piepenbrock macht seine „Honigfarm“ winterfest

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Vor den Augen interessierter Piepenbrock-Mitarbeiter machte Dieter Schimanski den Bienenstock fit für den Winter.

Am 4. Oktober 2017 besuchte Dieter Schimanski, Inhaber und Gründer von Bee-Rent, die Unternehmenszentrale von Piepenbrock in Osnabrück. Ziel seines Aufenthalts war es, das von Piepenbrock gemietete Bienenvolk mit Futter auszustatten und es so auf den Winter vorzubereiten. Der Bremer Imker, der Bienenvölker in einem Miet-Modell anbietet, hatte bereits Ende Juni einen Bienenstock auf dem Parkplatz des Unternehmens aufgestellt.

„Mit dem Aufstellen des Bienenstocks sorgen wir für die Verbreitung von jungen, kräftigen Bienen“, berichtet Holger Möllmann, der das Projekt als Mitglied des Arbeitskreises Nachhaltigkeit bei Piepenbrock von der Idee bis zur Umsetzung begleitete. „Unsere Bienen fliegen die Pflanzen in der Umgebung der Unternehmenszentrale in einem Radius von drei Kilometern an und sorgen so für mehr Vielfalt und Ertrag – zum Beispiel bei Obstbäumen.“

Schimanski hatte bereits Ende Juni einen Bienenkasten auf dem Unternehmensgelände aufgestellt. Im Zuge seines Besuchs am 4. Oktober erneuerte er nun die Futterversorgung im Inneren des Bienenstocks, die das Bienenvolk durch den Winter bringt. Außerdem führte er eine Behandlung mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe durch, die als Parasit an Honigbienen lebt.

Während die Bienen in den Sommermonaten vor allem für Bestäubungs- und Erkundungsflüge auf zugeführte Nahrung angewiesen sind, liegt der Fall in der kalten Jahreszeit anders: „Bienen verbrauchen auch im Winter Energie, weil sie selbst bei niedrigen Außentemperaturen für eine Temperatur von 25°C im Inneren ihres Bienenstocks sorgen“, erklärte Schimanski den interessierten Piepenbrock-Mitarbeitern, die sich den Blick ins Innere des Bienenstocks nicht entgehen lassen wollten. Dies geschehe durch Bewegung der Flugmuskeln und die Reibung an ihren Artgenossen und koste die Insekten eine Menge Kraft.

Die fleißigen Bienen erhielten neues Futter und eine Behandlung gegen die Varroamilbe.

Die fleißigen Bienen der Piepenbrock-Honigfarm wurden gegen Milben behandelt und erhielten neues Futter. (Foto: Piepenbrock Unternehmensgruppe)

Beitrag zur Bestandserhaltung

„Bienen können heutzutage ohne Imker kaum noch überleben, ihr Bestand ist seit Jahren weltweit rückläufig“, machte Schimanski deutlich. Die Gründe hierfür seien vielfältig und reichen von landwirtschaftlichen Monokulturen über Schädlingsbefall bis hin zu Krankheiten. Für das Ökosystem hat dies fatale Folgen, denn die Bestäubungsleistung der Honigbiene ist nicht zu ersetzen.

Mit der Miete des Bienenstocks leistet Piepenbrock einen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Bienenbestands und zur Artenvielfalt bei Pflanzen in der Umgebung seiner Unternehmenszentrale.

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