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„Wir denken in Generationen“

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Arnulf und Olaf Piepenbrock, Geschäftsführende Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe

In Zeiten der Erderwärmung, eines steigenden Meeresspiegels und bedrohter Tier- und Pflanzenarten hat der Gebäudedienstleister unter dem Motto „Piepenbrock goes Green“ nachhaltige Unternehmensziele gefasst. Damit leistet Piepenbrock bereits seit 30 Jahren einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein.

Seit 30 Jahren setzt sich Piepenbrock aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander und hat dies fest in der Unternehmensphilosophie verankert. Dieses Engagement feiert der Gebäudedienstleister: Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. „Als Familienunternehmen denken wir in Generationen. Deshalb ist es uns wichtig, langfristig zu denken und Entscheidungen immer mit einem Blick auf die nächsten Generationen zu treffen“, fasst der Geschäftsführende Gesellschafter Arnulf Piepenbrock zusammen. Das nachhaltige Engagement von Piepenbrock ist vielfältig. So finden seit neun Jahren die Azubi-Projekttage im unternehmenseigenen Forst Rheinshagen in Brandenburg statt. Drei Tage lang lernen sich hier Auszubildende der verschiedenen Piepenbrock-Niederlassungen aus ganz Deutschland gegenseitig kennen.

Zudem erhalten sie einen Einblick in die Nachhaltigkeitsaktivitäten ihres Arbeitgebers. Auszubildende des Gebäudereiniger-Handwerks, angehende Garten- und Landschaftsbauer sowie künftige Fachkräfte für Schutz und Sicherheit können hier das Engagement ihres Arbeitgebers aus der Nähe kennenlernen und sich bei der Pflege einer Heidefläche selbst aktiv für den Umwelt- und Artenschutz einsetzen. Sie erwarben Kenntnisse zum Baumbestand und den im Forst heimischen Pflanzenarten und bauten Insektenhotels. Vielfältige gemeinsame Aktionen runden das dreitägige Programm ab. Die Projekttage im Forst tragen seit 2013 den Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ und erhielten vom Verein Unternehmen für die Region e.V. die Auszeichnung „Regional engagiert“.

Lebensraum für Bäume und Bienen

Mit der „Aktion Wachstum“ forciert Piepenbrock das Thema Arterhalt und Umweltschutz. Seit zehn Jahren pflanzt Piepenbrock für neugenerierte Umsätze Bäume im unternehmenseigenen 2 200 Hektar großen Forst. Bäume, die als Symbol der Partnerschaft zwischen Geschäftskunden und Piepenbrock stehen. Den Forst Rheinshagen erwarb die Unternehmensgruppe vor rund 25 Jahren und hat seitdem viele waldbauliche Maßnahmen durchgeführt, um der Natur in Zeiten des Klimawandels etwas zurückzugeben. Über 80 000 Bäume wurden dort bereits gepflanzt, die jährlich etliche Tonnen CO2 kompensieren. Tiere profitieren von Nistmöglichkeiten in den Bäumen und suchen in den Baumkronen Schutz vor Feinden und extremen Wetterbedingungen wie Starkregen oder Hitze. Darüber hinaus baut Piepenbrock im Forst seltene und historische Obstbaumsorten an.

Die Blüten locken im Frühling unzählige Insekten an und das Fallobst dient tierischen Waldbewohnern als Nahrungsquelle. Vor allem für Wildbienen ist die Obstbaumwiese ein wahres Paradies. Landschaften ohne Hecken und Wildblumen sowie der Einsatz von Pestiziden und die Überdüngung setzen den heimischen zum Teil vom Aussterben bedrohten Wildbienen-Arten zu. Dabei sind sie für den Erhalt von Kultur- und Wildpflanzen unerlässlich. Ohne die Bestäubung der Bienen kommt es zu erheblichen Ernteausfällen. Für den Erhalt der für die Natur und den Menschen so wichtigen Lebewesen stellte Piepenbrock sowohl am Service Center in Osnabrück als auch gemeinsam mit Kunden Bienenstöcke auf, die einen Lebensraum für die bedrohten Tiere bieten.

Bienenstöcke, Wald und Insektenhotels

Bereits seit 30 Jahren engagiert Piepenbrock sich in vielfältigen ökologischen Projekten (Bild: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG)

Messbare CO2-Einsparungen

Auch innerhalb des Unternehmens wurden in den letzten Jahren Prozesse weiter optimiert und um nachhaltige Lösungen erweitert. Die Immobilien der Unternehmensgruppe wurden deshalb in den letzten Jahren umfangreich modernisiert. So sorgt der Austausch von Heizungsanlagen, Fenstern und Leuchtmitteln für eine energieeffiziente Nutzung der Gebäude. Zusätzlich wird der Fuhrpark stetig angepasst, um den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge zu reduzieren. Dazu setzt Piepenbrock auf elektrische Fahrzeugmodelle, überprüft regelmäßig den Benzin- und Dieselverbrauch und führt Schulungen für einen effizienteren Kraftstoffverbrauch durch. Nicht nur unterwegs, sondern auch vor Ort setzt der Gebäudedienstleister auf elektronische Lösungen. Ein Großteil aller Geschäftsprozesse läuft digital ab, sodass der Papierverbrauch insgesamt stark reduziert werden konnte.

Diese und weitere Aspekte legt Piepenbrock in einem jährlich erscheinenden CO2-Bericht dar. Mit der CO2-Bilanz macht das Unternehmen seine Emissionswerte transparent. Auch bei seinen Kunden achtet Piepenbrock auf nachhaltige Dienstleistungen. Dort kommen effiziente energie- und wassersparende Reinigungsverfahren, Dosiervorrichtungen sowie Staubsauger mit Mikrofiltertechnik zum Einsatz. Dabei werden nicht nur die Reinigungsverfahren, sondern auch die Reinigungsmittel umweltfreundlicher gestaltet. Die Piepenbrock-Tochter Planol bietet dazu die Ecoplan-Reihe mit biologisch abbaubaren sowie farb- und geruchsneutralen Reinigern an. Das Deutsche private Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie zeichnet die Piepenbrock Unternehmensgruppe seit 2014 jährlich mit dem Siegel „Gesicherte Nachhaltigkeit“ aus.

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