Smarte Gebäude für effiziente Prozesse

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Smarte Gebäude für effiziente Prozesse

Frühzeitig die Störung einer Anlage erkennen und beheben, das Raumklima automatisch anpassen oder Räume abhängig von deren Nutzung bedarfsorientiert reinigen – mithilfe von Smart Services ist das möglich. Energieautarke Sensoren machen Dienstleistungen sowie die Liegenschaften von Auftraggebern smarter, dadurch werden Prozesse und Arbeitsabläufe optimiert. Deshalb beschäftigt sich die Piepenbrock Unternehmensgruppe aktiv mit dem Thema Smart Services, speziell mit dem Einsatz des „Internets der Dinge“ bzw. „Internet of things“ (IoT) im ganzheitlichen Facility Management.

Piepenbrock hat im Service Center in Osnabrück ein Pilotprojekt mit unterschiedlichen Sensoren und Aktoren in Besprechungsräumen, Teeküchen sowie Büros und Sanitäreinrichtungen durchgeführt. Anhand dieses Projekts können Kunden und Gäste des Dienstleisters jederzeit die smarten Services in Aktion erleben. Die Sensoren und Aktoren dienen unterschiedlichsten Zwecken, beispielsweise der Steuerung von Beleuchtungsanlagen, Jalousien, Klima- und Heizungsanlagen oder Beamern. Außerdem messen sie die Frequentierung der Räume, die Temperatur, Luftqualität oder den Füllstand von Seifen- und Handtuchspendern in den Sanitärräumen. Ein Sensor am Seifenspender ermittelt beispielsweise den Füllstand und erstellt eine automatische Benachrichtigung an die verantwortliche Servicekraft, sobald der eingestellte Schwellenwert überschritten wird. So kann die Seife bedarfsgerecht nachgefüllt und die Nutzerzufriedenheit erhöht werden. Ein Türkontakt-Sensor ermittelt die Frequentierung der Sanitärbereiche und fordert nach dem gleichen Muster bei Überschreitung eines Schwellwertes das Servicepersonal zur bedarfsorientierten Reinigung auf. Die Reinigung der Besprechungsräume erfolgt ebenfalls in Abhängigkeit der Frequentierung. Die notwendigen Daten liefern Bewegungsmelder mit speziellem Algorithmus im Raum. Weiterhin können die vernetzten Geräte im Besprechungsraum anhand vorprogrammierter Szenarien über ein Tablet oder ein Smartphone per App gesteuert werden.

So startet der Beamer im Modus „Präsentation“ automatisch während gleichzeitig die Jalousien herabfahren. Auch die Beleuchtung wird an die Szenarien angepasst und bei Nutzung des Raumes für Meetings ein-, für Präsentationen jedoch automatisch ausgeschaltet. Sämtliche Daten der Sensoren und Aktoren werden in einer Cloud zusammengeführt und über eine Softwarelösung nutzbar gemacht. So werden tiefgehende Analysen zur weiteren Optimierung und Effizienzsteigerung der Services ermöglicht. In anderen Anwendungsszenarien können Sensoren beispielsweise erkennen, ob eine proaktive Wartung technischer Einrichtungen notwendig ist. Neben den dargestellten Lösungen kann auch das Parkplatz und Konferenzraummanagement, Raumbuchungen, die Gebäudesicherheit Auch die Reinigung von Sanitäranlagen kann auf Basis gesammelter Daten bedarfsorientiert erfolgen. Dienstleister wie Piepenbrock können anhand von Sensordaten aber auch das Flächenmanagement auf Parkplätzen optimieren.

Erdal Sancar, Niederlassungsleiter Anlagen- und Energiemanagement bei Piepenbrock, zieht ein positives Zwischenfazit zum Pilotprojekt: „Sensoren sorgen dafür, dass das Gebäude smarter und Services nutzerorientierter werden. Somit können Ressourcen besser geplant und eingesetzt werden. Das spart Zeit und Geld. Gleichzeitig sorgt diese Art Leistungsausführung für eine höhere Zufriedenheit beim Kunden, die Qualität der Dienstleistung steigt und trägt parallel zu einem höheren Werterhalt der Immobilien bei.“

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