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Steelcase Learning + Innovation Center: Ein Ort der kreativen Begegnung

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Der Eingangsbereich des Steelcase Learning + Innovation Center in München.

In München eröffnete Steelcase 2016 sein europaweit erstes Learning und Innovation Center (LINC). Der international tätige Hersteller innovativer, umweltfreundlicher Büromöbel nutzt das LINC als Ort der Begegnung, des Lernens und der Innovation für Mitarbeiter, Fachhändler, Kunden, Entscheidungsträger und Gäste aus der ganzen Welt. Rund 14 400 Quadratmeter Fläche und durchschnittlich mehr als 100 Besucher täglich stellen Piepenbrock vor eine besondere Herausforderung in der Gebäudereinigung.

Helles Holz, frische Farben, große Fensterfronten, viele Pflanzen und moderne Beleuchtung – so präsentiert sich Steelcase in seinem neuen Learning und Innovation Center. Was auf den ersten Blick an den Konferenzbereich eines modernen Hotels oder ein hippes Café erinnert ist nicht nur Arbeitsplatz für rund 240 Steelcase-Mitarbeiter 25 unterschiedlicher Nationen aus Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung, sondern auch Treffpunkt für Führungskräfte aus Mitteleuropa, dem Nahen Osten und Afrika sowie Ort des Austauschs zwischen Steelcase und seinen Kunden.

Unweit vom Münchener Hauptbahnhof liegt das Brienner Forum. Hier hat sich Steelcase für sein weltweit zweites Learning and Innovation Center drei Gebäude des Komplexes angemietet und in Steelcase-Manier ausgestattet: Alles passt zusammen, jedes Detail ist aufeinander abgestimmt.

„Im Gespräch für das neue LINC waren verschiedenste europäische Großstädte, unter anderem auch London und Paris. Die Wahl fiel schließlich auf München“, berichtet Stephen Chambers, der bei Steelcase das Facility Management verantwortet. „München verfügt über ausgezeichnete Anbindungen und ist von überall aus in Europa optimal erreichbar. Außerdem handelt es sich um eine Stadt mit aufblühenden Wirtschafts-, Wissenschafts- und Design-Netzwerken. Der optimale Standort also für unser neues Learning and Innovation Center“, begründet Chambers die Entscheidung.

Die Verantwortlichen für die Reinigung bei Steelcase.

Norbert Erdhofer, Nierlassungsleiter Piepenbrock München, Jasmina Wiederhold, Piepenbrock-Objektleiterin, Stephen Chambers, Facility Manager bei Steelcase und Lynn Hoffer, Workplace Experience Manager bei Steelcase (v.l.) tauschen sich regelmäßig aus, um das Reinigungsergebnis weiter zu optimieren. (Bild: Piepenbrock)

Büroausstattung für die Innovationsgesellschaft

Auf insgesamt fünf Etagen erstrecken sich Büroflächen, Konferenz- und Lernräume, ein Testlabor, ein Café, eine Mitarbeiterkantine sowie verschiedene Räume zum Austausch mit Besuchern und Kunden. Bereits beim Betreten des Eingangsbereich fällt auf: Hier läuft einiges anders als in klassischen Bürokomplexen. Eine hohe Fensterfront lässt Tageslicht in den großen offenen Raum fließen, die Wände sind mit Holzlamellen verkleidet, moderne Lampen zieren die Decken. An einem schlichten Tisch sitzen zwei Mitarbeiterinnen vor ihren Tablets und nehmen Besucher in Empfang. Eine schmale geschwungene Treppe mit hellen, laminierten Stufen und gläsernem Geländer führt diese zum „Work Café“, einem Lounge-Bereich mit eigener Café-Bar. An Bartischen und in Sofaecken sitzen Mitarbeiter und Besucher, unterhalten sich angeregt oder entspannen bei einer guten Tasse Kaffee. Die Atmosphäre ist locker und entspannt. Gesprächsfetzen verschiedenster Sprachen erfüllen den Raum. Auf einer Galerie mit Blick auf den Eingangsbereich befindet sich eine gemütliche Sofaecke mit Bücherregal und Kamin.

Eine Treppe führt eine Etage tiefer vom „Work Café“ zur Kantine. An einer langen Theke werden die Mitarbeiter hier mit frischen Mahlzeiten versorgt. Im Zentrum des Raums befindet sich ein langer Bartisch mit Hockern, an dem alle gemeinsam essen.

„Bevor wir eröffnet haben, hatte ich ein bisschen Bedenken, weil es die Leute gewohnt waren, an Einzeltischen in kleinen Gruppen zu essen. Aber es ist immer voll hier und jeder setzt sich einfach nebeneinander und unterhält sich“, freut sich Chambers über das geglückte Experiment.

Direkt über dem Work Café liegen drei Stockwerke mit Büroflächen und Konferenzräumen. Die einzelnen Etagen zeichnen sich durch einen großen offenen Arbeitsbereich aus. In der Mitte befinden sich Lounge-Bereiche, an denen Mitarbeiter zusammenkommen und sich austauschen. An den Seiten liegen Konferenz- und Meeting-Räume, die durch eine große Fensterfront vom Rest des Raums abgetrennt werden. Helle, frischen Farben – von grün über gelb bis orange – erfüllen den Raum. Eine offene Treppe verläuft kaskadenartig und verbindet die Büro-Etagen miteinander. „Wir leben unseren Kunden hier das vor, was unsere Möbel ihnen ermöglichen sollen: Eine angenehme, offene Arbeitsatmosphäre, die Austausch und damit Innovation möglich macht“, so Chambers. „Wir bewegen uns heute immer mehr hin zu einer Dienstleistungs- und Innovationsgesellschaft. Damit Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben, benötigen ihre Mitarbeiter Arbeitsumgebungen, die den Informationsfluss und die Lernzyklen unterstützen und Entscheidungsprozesse beschleunigen.“

Die Piepenbrocker vor Ort.

Die Piepenbrocker vor Ort. (Bild: Piepenbrock)

Ergonomisch, innovativ und umweltfreundlich

Täglich kommen rund 100 Gäste zu Steelcase nach München. Bei einem Rundgang haben sie die Möglichkeit, die einzelnen Produkte zu begutachten und auszuprobieren. In der fünften Etage endet diese Tour. Hier stellt Steelcase zum Beispiel Textilien und Materialien aus, die dem Kunden Orientierung bei seiner Auswahl geben und Gegenstand des Beratungsgesprächs sind. „Unsere Kunden erleben hier, wie wir selbst mit unseren Produkten arbeiten. Das heißt nicht, dass sie genau so arbeiten wie wir. Wir können aber analysieren, wie unsere Produkte sie bei ihrer Arbeit unterstützen“, erklärt Chambers.

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan, wo es 1912 gegründet wurde. Mit einem Umsatz von rund 3,1 Milliarden US-Dollar war Steelcase 2016 Markführer in seinem Segment.

 Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 11 000 Mitarbeiter. Das Produktportfolio umfasst neben Tischen, Stühlen, Sofas und Sesseln auch Sideboards, Schrankinstallationen, Schließfächer und Garderoben. Besonderen Wert legt der Büromöbelhersteller darauf, dass seine Produkte nicht nur ergonomisch und innovativ, sondern auch umweltfreundlich sind. Die Kombination aus Funktionalität und Gemütlichkeit liegt laut Chambers im Trend: „Die Entwicklung geht weg von klassischer Büroausstattung und hin zu Lounge-Möbeln. Unsere Möbel sind einfach moderner und bieten Raum zum entspannten Arbeiten.“

Jederzeit einwandfrei

Das Steelcase Learning and Innovation Center ist das Nummer 1 Vorzeigeobjekt des Unternehmens in Europa. „Das gesamte Gebäude muss sich jederzeit in einem einwandfreien, präsentablen Zustand befinden. Hier herrscht ein enormer Besucherverkehr. Entsprechend wichtig ist die Reinigung“, betont Chambers. Diesen Auftrag übernahm das Team von Jasmina Wiederhold, Objektleiterin bei Piepenbrock in München bereits während der Bau- und Renovierungsphase. Anfangs übernahm Piepenbrock die Bau- und Bauendreinigung. Heute ist das Osnabrücker Familienunternehmen für Unterhalts- und Glasreinigung sowie verschiedene Sonderreinigungen vor, während und nach Veranstaltungen zuständig und betreut das Gebäude auch während der Geschäftszeiten.

Die Unterhaltsreinigung findet täglich statt und beginnt, wenn alle Besucher und Mitarbeiter das Gebäude verlassen haben. Zwischen 18:00 und 22:00 Uhr kümmern sich zwölf Piepenbrocker darum, dass am nächsten Morgen alles im neuen Glanz erstrahlt. Während der Geschäftszeiten sorgen zwei Tageskräfte dafür, dass das Gebäude jederzeit einen guten Eindruck hinterlässt. „Sie überprüfen die Räume, bestücken zum Beispiel die Toiletten mit neuen Verbrauchsmaterialien, wischen über Meeting-Tische oder beseitigen dreckiges Geschirr“, so Jasmina Wiederhold. Die Tagesdamen sind täglich von 06:00 bis 15:00 Uhr vor Ort. Darüber hinaus beschäftigt Piepenbrock für Steelcase einen sogenannten „Day Porter“.

„Unsere Mitarbeiterin Zerina Vilusic sorgt im Hintergrund dafür, dass das Gebäude jederzeit sauber, einwandfrei und einladend aussieht – vor allem was die Bereiche für die Gäste angeht. Das lässt sich vielleicht mit dem Housekeeping im Hotel vergleichen.“, erklärt Wiederhold. Vilusic achtet zum Beispiel darauf, dass immer genug Materialien vorhanden, die Decken gefaltet und Kissen richtig positioniert sind. Darüber hinaus ist sie für die Kapazitätenplanung in Abhängigkeit von der Besuchermenge verantwortlich. Dazu ist sie über eine eigene E-Mail-Adresse mit Steelcase vernetzt. „So hat sie immer im Blick, wenn größere Besuchergruppen kommen oder eine Gruppe sich länger in einem bestimmten Konferenzraum aufhält und hier eventuell nachbestückt werden muss“, erklärt Wiederhold.

Eine weitere Aufgabe, die Piepenbrock übernimmt, ist der hausinterne Postdienst. „Wir erhalten hier so viel Post, dass es sich dabei um einen Vollzeitjob handelt“, berichtet Stephen Chambers. Zweimal täglich verteilt der Piepenbrocker Ivan Rodriguez die eingehende Post auf die Postfächer. Gleichzeitig kümmert er sich um den Versand ausgehender Pakete und Briefe. Ein weiterer Mitarbeiter übernimmt einmal wöchentlich die Grünpflege. Außerdem findet zweimal jährlich eine Reinigung der innen liegenden Glasflächen wie an Treppengeländern oder zur Abtrennung der Meeting-Räume statt. Hinzu kommen Sonderreinigungen, zum Beispiel wenn Veranstaltungen im Steelcase Learning and Innovation Center anstehen. „Kürzlich hatten wir unsere Bildungskonferenz. Da hatten wir an einem Tag 400 Gäste im Haus. Bei so einer Veranstaltung wird natürlich mehr Dreck von der Straße nach drinnen getragen als sonst. Am nächsten Tag muss dann alles wieder aussehen wie neu“, berichtet Chambers. „Für die Veranstaltung hatten wir drei zusätzliche Tageskräfte im Einsatz – auf jeder Etage eine“, ergänzt Jasmina Wiederhold.

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Mindestens einmal wöchentlich tauscht sie sich mit Stephen Chambers telefonisch oder im direkten Gespräch aus. Zusätzlich findet eine monatliche Qualitätskontrolle statt, bei der die beiden zusammen durch das Haus gehen, Stichproben nehmen und Veränderungen besprechen. „Wir haben natürlich ein Leistungsverzeichnis. Hier ist ganz genau festgehalten, wie oft was gereinigt werden muss. Allerdings ist das Haus so vielfältig, dass es unmöglich ist dort jede Einzelheit zu listen. Außerdem ändert sich ständig etwas – ein Raum wird umgestaltet oder eine Fläche umgestellt“, so Chambers. Bei ihren Qualitätsrundgängen stießen die beiden laut Chambers immer wieder auf Dinge, die nicht im Leistungsverzeichnis erfasst werden. „Dann besprechen wir das einfach direkt“, so Chambers. „Außerdem ist mit Zerina Vilusic als Day Porter auch eine Person im Haus, die in Reinigungsfragen für Steelcase immer ansprechbar ist“, so Jasmina Wiederhold.

Das Besondere am Auftrag seien darüber hinaus die Räumlichkeiten und Produkte selbst, berichtet sie: „Ich habe noch nie ein Objekt gesehen, in dem unsere Mitarbeiter so gerne arbeiten. Sie fühlen sich hier rundum wohl.“ Hinzu komme, dass die Piepenbrocker auf Augenhöhe mit den Steelcase-Mitarbeitern arbeiten. „Das spiegelt sich dann auch in einer entsprechend guten Leistung und im Engagement wider“, verdeutlicht Wiederhold. „Damit das Steelcase Learning and Innovation Center funktioniert, haben die Piepenbrock-Mitarbeiter eine der wichtigsten Funktionen, weil es am auffälligsten ist, wenn etwas in der Reinigung nicht passt“, so Chambers. „Ich sage immer: Es gibt sauber und dann gibt es „Steelcase-sauber“. Wir wollen einfach, dass nichts von unseren Möbeln und der Erfahrung, die unsere Besucher mit ihnen machen, ablenkt. Piepenbrock schafft das für uns.“

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