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Forsa-Umfrage zur Gebäudereinigung: mehr Wertschätzung durch die Krise

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Arnulf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe (Bild: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG)

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa hat eine Umfrage zur Gebäudereinigung veröffentlicht. Darin geht es um die Bedeutung des Reinigungsgewerbes in der Covid-19-Pandemie und die Veränderung in der Wertschätzung, die der Branche entgegengebracht wird. Das Ergebnis: 96 Prozent der Deutschen halten das Gebäudereiniger-Handwerk in der Krise für wichtig. Ein Kommentar von Arnulf Piepenbrock.

Unsere Branche leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag – ohne den Einsatz der 660 000 Gebäudereiniger in Deutschland könnten Krankenhäuser nicht arbeiten, Supermärkte nicht öffnen und Industriebetriebe nicht produzieren. Gerade in der Corona-Krise sind unsere Mitarbeiter daher besonders wichtig. Mit ihren Leistungen sorgen sie dafür, dass systemrelevante Infrastrukturen weiter funktionieren und der Betrieb bei unseren Kunden weitergehen kann.

Dass der Gebäudereinigung in Zeiten der Corona-Krise eine höhere Wertschätzung entgegengebracht wird, belegen auch die Ergebnisse der forsa-Umfrage. Danach steigt die Wertschätzung in der aktuellen Situation spürbar: Jeder Vierte hält die Gebäudereinigung in Zeiten der Pandemie für wichtiger als zuvor. 67 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie die Arbeit der Gebäudereiniger im Zusammenhang mit Covid-19 für sehr wichtig halten, 29 Prozent hielten sie für wichtig.

96% der Befragten halten die Gebäudereinigung in der Corona-Krise für wichtig (Grafik: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG in Anlehnung an forsa (2020))

96% der Befragten halten die Gebäudereinigung in der Corona-Krise für wichtig (Grafik: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG in Anlehnung an forsa (2020))

Auch wenn eigentlich jedem klar ist, wie entscheidend Sauberkeit für Hygiene ist, in der Wertschätzung der Reinigung als Tätigkeit zeigt sich das nicht. Gebäudereiniger „putzen“ nicht einfach nur. Sie tragen zum Werterhalt von Immobilien bei und sie sorgen für Sauberkeit und Hygiene. Was nur wenige wissen: Bei der Reinigung werden 50–80 Prozent der Mikroorganismen und auch Schmutz entfernt, der sonst als Nährboden für Keime dienen könnte. Und damit leisten Reinigungskräfte einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Menschen in den Objekten!

Die Umfrage zeigt, dass hier gerade ein Umdenken stattfindet und das freut mich sehr.

Niemand möchte in einem Bus sitzen, der seit einer Woche nicht gereinigt wurde, oder in einem Krankenhaus behandelt werden, in dem keine Reinigung stattfindet. Eine im Fachmagazin „Der Facility Manager“ veröffentlichte Studie belegt außerdem: Sauberkeit zählt trotz aller modernen Entwicklungen weiterhin zu den Kernbedürfnissen, die an Arbeitsplätze gestellt werden. Das Kriterium wurde generationenübergreifend am häufigsten genannt und mit „sehr bedeutend“ bewertet. Die Gebäudereinigung ist ganz klar eine Dienstleistung, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde – das zeigt sich ja gerade jetzt in der Pandemie sehr deutlich. Deshalb verdienen Reinigungskräfte für ihre Leistungen Respekt und Wertschätzung.

Grundlage der Studie:

Forsa, unabhängiges privates Markt- und Meinungsforschungsinstitut, hat zwischen 30. März und 1. April 2020 telefonisch 1015 in Privathaushalten in Deutschland lebende deutschsprachige Personen ab 18 Jahren durch systematische Zufallsauswahl in Form von computergestützten Telefoninterviews befragt. Fehlertoleranz in der Gesamtstichprobe: +/- 3 Prozentpunkte.

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