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Was macht eigentlich eine Reinigungskraft?

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Reinigungskraft in der Unterhaltsreinigung

Der Job als Reinigungskraft ist abwechslungsreich. Kein Arbeitsplatz ist wie der andere. Aufgaben, Arbeitszeiten und Anforderungen unterscheiden sich je nach Auftraggeber. Wir beantworten häufig gestellte Fragen zur Reinigungskraft in der Gebäudereinigung – rund um Einsatzorte, Verdienst, Vorkenntnisse und Attraktivität.

Welche Aufgaben übernimmt eine Reinigungskraft und wo arbeitet sie?

Die Aufgaben einer Reinigungskraft in der Gebäudereinigung sind vielseitig – abhängig von der Art der Reinigung und dem Objekt, das zum Glänzen gebracht werden soll. Ob Krankenhaus, Bürogebäude, Schule oder Verkaufsraum: Reinigungskräfte werden überall dort eingesetzt, wo Schmutz entsteht und wieder entfernt werden soll. Der Arbeitsplatz kann somit auch eine Baustelle, ein Verkehrsmittel wie Bus und Bahn sowie die Außenfassade eines Gebäudes sein. In der klassischen Unterhaltsreinigung säubert die Reinigungskraft die Fußböden, Oberflächen und Einrichtungsgegenstände in einem Objekt in regelmäßigen Abständen, beispielsweise täglich, wöchentlich oder monatlich.

Dabei arbeitet sie einen vorgegebenen Reinigungsplan ab, das sogenannte Leistungsverzeichnis – nach den Anforderungen des Kunden. Während Reinigungskräfte im Möbelladen beispielsweise die Ladenflächen und Verkaufsräume säubern, bringen sie in der Werbeagentur die Büroräume, Flure und sanitären Anlagen zum Glänzen. Sie entsorgen den Müll und füllen verbrauchte Materialien wieder auf. Je nach Objekt sind unterschiedliche Reinigungsdienstleistungen gefragt: Grundreinigung gegen hartnäckige Verschmutzungen, Glasreinigung für den klaren Durchblick sowie Hygienereinigung in Krankenhäusern oder der Lebensmittelproduktion, wo Keime und Erreger nichts zu suchen haben.

Wann arbeitet eine Reinigungskraft und in welchem Umfang?

Ob Reinigungskraft in Vollzeit, Teilzeit oder als Minijob auf 450 Euro-Basis. Der Stundenumfang sowie die Arbeitszeiten von Reinigungskräften in der Gebäudereinigung sind flexibel. Sie richten sich nach den Anforderungen des Auftraggebers und werden zuvor mit dem Kunden fest vereinbart. Meistens arbeiten Reinigungskräfte außerhalb der Geschäftszeiten, früh morgens, am späten Nachmittag oder abends.

Einige Kunden wünschen auch die Tagesbegleitende Reinigung während der Geschäftszeiten – das sogenannte Daytime Cleaning. Ein Vorteil: Das Reinigungspersonal sieht Schmutz schneller und kann ihn direkt entfernen.

Was verdient eine Reinigungskraft?

Reinigungskräfte in der Gebäudereinigung werden nach dem Rahmentarifvertrag und dem Lohntarifvertrag bezahlt. Der Verdienst unterscheidet sich nach Lohngruppe: Beschäftigte werden nach ihrer Tätigkeit in die Lohngruppe 1 bis 9 eingruppiert. Aktuell liegt der Stundenlohn für Reinigungskräfte (Lohngruppe 1) bei 11,55 Euro – und damit deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn von 10,45 Euro. Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit werden gesondert vergütet.

Anfang Juni 2022 einigten sich die Gewerkschaft IG Bau und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) auf einen neuen Tarifvertrag. Wenn der gesetzliche Mindestlohn am 1. Oktober 2022 auf 12 Euro angehoben wird, steigt der Tariflohn für Reinigungskräfte in der Lohngruppe 1 der Gebäudereinigung auf 13 Euro sowie zum 1. Januar 2024 auf 13,50 Euro. Auch der Mindestlohn für Reinigungskräfte und Beschäftigte in der Glas- und Fassadenreinigung (Lohngruppe 6) wird angehoben – zum 1. Oktober 2022 von 14,81 Euro auf 16,20 Euro und zum 1. Januar 2024 auf 16,70 Euro.

Welche Voraussetzungen brauche ich als Reinigungskraft?

„Die Anforderungen an Reinigungskräfte sind von Kunde zu Kunde unterschiedlich, sowohl bei den fachlichen als auch bei den sprachlichen Kenntnissen“, sagt Annika Temme, Mitarbeiterin im Personalrecruiting bei Piepenbrock. Nicht bei allen Tätigkeiten wird eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt. Auch Quereinsteiger können durchstarten und sich in neue Aufgaben einarbeiten – zum Beispiel in der Unterhaltsreinigung. Bei spezielleren Aufträgen in der Glas- und Fassadenreinigung, Grundreinigung sowie der Reinraumreinigung kann Vorerfahrung von Vorteil sein.

Während Deutschkenntnisse bei einigen Reinigungsaufträgen wünschenswert sind, spielen sie woanders keine Rolle. Temme weiß, worauf es in der Reinigung sonst noch ankommt: „Wichtig sind ein freundliches und gepflegtes Auftreten, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Nicht selten begegnen Reinigungskräfte den Kunden vor Ort – da empfiehlt es sich einen positiven Eindruck zu hinterlassen.“

Was macht den Job als Reinigungskraft attraktiv?

Der Job als Reinigungskraft ist facettenreich und bietet Ein- und Aufstiegschancen – für den Quereinsteiger ohne Vorkenntnisse ebenso wie für den Gebäudereiniger mit Berufserfahrung. Unabhängig von Herkunft, Alter und Bildungsgrad. Dabei erhalten Reinigungskräfte einen Tariflohn, der über dem Mindestlohn liegt – mit guter Perspektive. Bis Januar 2024 wird der Stundenlohn in der Gebäudereinigung in zwei Schritten steigen. Und in den letzten drei Jahren ist die Wertschätzung für das Gebäudereiniger-Handwerk gestiegen: „Reinigungskräfte leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, der seit der Corona-Pandemie weiter an Bedeutung gewonnen hat: Sie sorgen unter anderem dafür, dass Arbeitsplätze sauber und hygienisch sind. Somit fördern sie das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten“, erläutert Laura Hein, Mitarbeiterin im Technischen Management Facility Service bei Piepenbrock.

Als führendes Gebäudereinigungsunternehmen in Deutschland legt auch Piepenbrock großen Wert darauf, den Job als Reinigungskraft attraktiv zu gestalten. Annika Temme aus dem Recruiting-Team erklärt, wie das gelingt: „Beim Blick auf unsere Stellenangebote wird deutlich, wie unterschiedlich die Einsatzorte, Aufgaben und Arbeitszeiten in der Reinigung sind. Wir haben viele verschiedene Kunden, von der Bank bis zur Forschungseinrichtung. Reinigungskräfte bei Piepenbrock werden in Vollzeit, Teilzeit und auf Minijob-Basis eingesetzt, zu festen Arbeitszeiten, rund um die Uhr. Das erleichtert es Interessierten, einen Job zu finden, der in ihr Leben passt – und mit dem sie Beruf und Familie vereinbaren können.“ Ist der passende Job gefunden, erhalten Reinigungskräfte bei Piepenbrock eine sorgfältige Einarbeitung und Schulung sowie einen festen Ansprechpartner.

Wie bewerbe ich mich als Reinigungskraft bei Piepenbrock?

In der Piepenbrock Jobbörse finden Bewerber alle aktuellen Stellenangebote – auch im Bereich Reinigung. Die Suchfunktion ermöglicht, sich Jobs im Umkreis anzeigen zu lassen und die Auswahl einzugrenzen. Ist die Wunschstelle gefunden, sind es nur wenige Klicks bis zur fertigen Bewerbung. Dafür einfach das Bewerbungsformular mit den persönlichen Angaben ausfüllen und abschicken. Eine Eingangsbestätigung gibt Sicherheit, dass die Bewerbung angekommen ist.

 

Sollte kein passender Job dabei sein, kann eine Initiativbewerbung ans Ziel führen. Die zuständige Niederlassung meldet sich beim Bewerber – eine gute Gelegenheit, offene Fragen zu klären und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Ist die Bewerbung interessant, kommt es zu einem persönlichen Kennenlernen. Sind beide Seiten von einer Zusammenarbeit überzeugt, wird ein Vertrag geschlossen und dann kann es auch schon losgehen.

2 Kommentare

Patrick Gottwald

29. Juli 2022 um 14:20

Hallo ich bin Herr Gottwald und würde mich bei ihnen gerne mal vorstellen oder mal anfragen ob sie Arbeit hätten.
Mit freundlichen Grüssen Herr Gottwald

Antworten

Katharina Stupp

29. Juli 2022 um 15:16

Sehr geehrter Herr Gottwald,

vielen Dank für Ihr Interesse an einer Beschäftigung bei Piepenbrock! Leider geht aus Ihrer Nachricht nicht hervor, an welchem Standort Sie einen Job suchen.
Auf unserer Karriereseite finden Sie alle aktuellen Stellenangebote im Bereich Reinigung und darüber hinaus. Schauen Sie gerne dort vorbei: https://stellenangebote.piepenbrock.de/jobboerse/gebaeudereinigung-jobs.html
Wir hoffen, es ist etwas Passendes dabei – und wünschen Ihnen viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Piepenbrock Redaktions-Team

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