„Implementierung hautnah“ – ein Erlebnisbericht (1)

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„Implementierung hautnah“ – ein Erlebnisbericht

Mein Abenteuer Implementierung: Was ich dabei erlebt und gelernt habe. Und warum ich diese Erfahrung nicht mehr missen möchte.

Für vier Wochen war ich Teil des Piepenbrock-Implementierungsteams. Ich durfte nicht nur die erfolgreiche Umsetzung eines Großprojekts miterleben, sondern auch, wie viel Einsatz, Kreativität und Herzblut unserer Piepenbrock-Kollegen und -Kolleginnen eigentlich in einem solchen Projekt steckt.

In meiner Beitragsserie möchte ich meine Erlebnisse mit Ihnen teilen und zeige Ihnen mein Abenteuer „Implementierung hautnah“.

Woche 1
Teil 1: Start ins Abenteuer Implementierung

5:30 Uhr, Piepenbrock Service Center in Osnabrück: Heute startete ich in mein persönliches „Abenteuer Implementierung“. Für insgesamt vier Wochen machte ich mich nach Süddeutschland auf, um unsere Teams bei der Implementierung eines wichtigen Großauftrags zu begleiten. Da ich selbst ein solches Projekt noch nie live miterlebt hatte, war ich natürlich gespannt, was mich erwartet.

Nach einer doch recht langen Anreise erreichte ich kurz vor Mittag den Ort des Geschehens. Ich wurde sehr freundlich begrüßt und lernte die Mitarbeiter der Niederlassung und das Implementierungsteam kennen. Anhand eines Lageplans und eines Luftbildes gewann ich einen ersten Eindruck vom Werksgelände des Kunden.

„Implementierung hautnah“ – ein Erlebnisbericht

Hier führt Piepenbrock bereits verschiedene Dienstleistungen in der Industriereinigung und der Instandhaltung aus und wird ab sofort auch große Teile der Küchen- und Unterhaltsreinigung übernehmen. Da ich noch keinen Besucherausweis hatte – ergo das Gelände auch noch nicht betreten durfte – blieb es zunächst beim Blick aus der Ferne.

Trotzdem war ich natürlich nicht untätig. Für einen Auftrag dieser Größenordnung werden eine Menge neuer Mitarbeiter benötigt.

Ich befasste mich also zunächst mit kaufmännischen Tätigkeiten, genauer gesagt: Ich war damit beschäftigt, Arbeitsverträge zu schließen. Ein Tisch vor mir, ein Tablet in meiner Hand und ein Lächeln im Gesicht: Gut vorbereitet und dennoch etwas nervös, harrte ich der Dinge. Nach kurzer Zeit stand dann auch schon der erste Bewerber in der Tür und so ging es anschließend munter weiter. Geschafft vom Tag landete ich nach einer weiteren Einweisung durch unseren Niederlassungsleiter und einem gemeinsamen Abendessen recht früh in meinem Hotelbett.

„Implementierung hautnah“ – ein Erlebnisbericht

Für den Auftrag wurden neue Mitarbeiter eingestellt. (Bild: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG)

Woche 1
Teil 2: Jetzt geht’s richtig los!

In meiner ersten Woche begleitete ich das Team für die Implementierung der Unterhaltsreinigung und unterstützte zudem das Niederlassungsteam beim Recruiting neuer Mitarbeiter.

Auch der zweite Tag begann spannend. Gemeinsam mit einem unserer Implementierungsmanager fuhr ich zum Werk des Kunden. An einem der unzähligen Tore auf dem riesigen Gelände angekommen, erhielt ich meinen Fremdfirmenausweis – die offizielle „Eintrittskarte“ und Berechtigung, mich auf dem Werksgelände zu bewegen. Hier bekam ich einen ersten Eindruck von den beeindruckenden Dimensionen unseres Auftrags: etwa 10 Millionen Quadratmeter Reinigungsfläche im Monat.

Um das vorzubereiten, sind die einzelnen Implementierungs-Teams an vielen Stellen zeitgleich im Dauereinsatz: in den verschiedenen Objekten und Spülküchen direkt auf dem Gelände oder in den Außenwerken sowie im Werksbüro und der Niederlassung für kaufmännische Tätigkeiten. Teamwork und Kommunikation sind daher das A und O! Dazu gehören regelmäßige Treffen in den Einzelteams und mit allen Beteiligten sowie ständiger E-Mail- und Telefonkontakt. Auch die gemeinsamen Abendessen wurden gern zum Austausch genutzt. Am Vormittag begleitete ich zwei weitere unserer Implementierungsmanager, die diverse Objekte auf dem Gelände sichteten und den Material- sowie Maschinenbedarf für die Unterhaltsreinigung feststellten. Eine Herausforderung waren die verschiedenen Bodenbeläge im Vorstands- und Verwaltungsgebäude, die daher bei der Erfassung besonders berücksichtigt wurden.

„Implementierung hautnah“ – ein Erlebnisbericht

Teamwork und Kommunikation sind das A und O! (Bild: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG)

Wenn der Babysitter streikt

Der nächste Tag auf dem Werksgelände begann mit … warten. Eigentlich sollte ich hier eine neue Mitarbeiterin begrüßen. Leider wurde diese von ihrem Babysitter im Stich gelassen und konnte damit ihren Dienst erst später antreten. Nach ein wenig Umplanungsarbeit konnten die Aufgaben neu verteilt werden.

Dieser und auch der nächste Tag standen ganz im Zeichen der Objektsichtung und -erfassung. Wir begutachteten verschiedene Hallen und Gebäude des Werkes hinsichtlich der Bodenbeläge und der Raumgröße und wählten je nach Material und Beschaffenheit die entsprechenden Maschinen und Geräte aus.

Wie bei allen Begegnungen notierten wir die Beobachtungen auf Beschaffungsbögen. Alle Daten wurden im Büro auf dem Werksgelände oder vom Niederlassungsteam erfasst. Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war das Vorstandsgebäude. Hier hatten unsere Mitarbeiter den vorherigen Dienstleister auf besonderen Kundenwunsch bereits abgelöst. Bis auf einige kleine Beanstandungen war der Kunde sehr zufrieden, sodass wir uns guter Dinge auf den Rückweg machten. Ein ausführliches Meeting mit den Implementierungs-Kollegen zu den gesichteten Objekten, damit verbundenen Schwierigkeiten und Lösungsvorschlägen rundeten die ereignisreiche Woche ab.

„Implementierung hautnah“ – ein Erlebnisbericht

Der Autor

Jonas Imwalle ist als Assistent des geschäftsführenden Gesellschafters Arnulf Piepenbrock und seit drei Jahren Teil des Piepenbrock-Teams im Service Center in Osnabrück. Der 22-Jährige begleitete die Implementierung eines Großkunden in Süddeutschland und berichtet auf unserem Blog von seinen Erlebnissen.