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Mehr als nur heiße Luft

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Ökologische Unkrautvernichtung

Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat steht bereits seit vielen Jahren in der Kritik, die Tier- und Pflanzenwelt zu schädigen. Aktuell debattieren die Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft darüber, den Einsatz des Herbizides zu verbieten. Für die Umwelt ist das mögliche Pestizid-Verbot ein klarer Gewinn. Landwirte und Unternehmen im Gartenbau sind allerdings gefordert, eine nachhaltige und effektive Alternative zur Unkrautbeseitigung zu finden. Piepenbrock setzt auf ökologische Verfahren, um Unkraut, oft auch als Wild- oder Beikraut bezeichnet, auf Gehwegen und Parkplätzen den Garaus zu machen.

Mit Hitze gegen Unkraut

Eine nachhaltige und umweltschonende Lösung bietet die thermische Unkrautvernichtung. Heißluft, -schaum oder -wasser zerstört dabei die Zellen der Pflanze. Nach wenigen Tagen wird sie braun und stirbt ab. Beim Heißluftverfahren nutzen Gärtner entweder handgeführte Maschinen oder selbstfahrende Technik. In beiden Fällen strömt der bis zu 650 Grad heiße Luftstrahl aus einem Druckluft-Fächer und pustet die heiße Luft auf das Unkraut, das sich zwischen den Fugen auf Parkplätzen oder Gehwegen befindet. Beim Heißschaum-Verfahren dagegen sprüht der Grünanlagenpfleger Schaum auf die Wildkräuter. „Auf öffentlichen Plätzen gestaltet sich dies schwierig. Passanten sind durch den sichtbaren Schaum häufig skeptisch und schließen automatisch auf eine Umweltverschmutzung.

Auf einem geschlossenen Unternehmensgelände hat sich dieses Verfahren allerdings durchaus etabliert“, berichtet Wolfhard Rawald, Piepenbrock-Niederlassungsleiter in Magdeburg. Die Heißwasser-Methode hat durch das Verbrühen der Pflanze einen hohen Energiebedarf. Auch der logistische Aufwand steigt. Neben großen Wassertanks müssen entsprechende Hydranten zum Wiederbefüllen der Tanks auf dem Gelände platziert sein. Egal, für welches Verfahren sich Unternehmen bei der Unkrautbeseitigung entscheiden: Sie sind wirksam und deutlich ökologischer als Pestizide.

Nachhaltige Alternative überzeugt

Als professioneller Dienstleister für Grünanlagenpflege bietet Piepenbrock seinen Kunden verschiedene Lösungen für eine umweltbewusste Wildkrautvernichtung an. Die Auszeichnung „Deutschlands schönster Campus“ des Bewertungsportals StudyCheck zeigt, dass die Hochschule Magdeburg- Stendal einen hohen Stellenwert auf einen gepflegten Außenbereich legt. Unkraut ist hier unerwünscht. „Piepenbrock hat uns vom nachhaltigen Heißluftverfahren überzeugt.

Wir haben dadurch nicht nur saubere Gehwege, sondern leisten auch einen Beitrag zum Umweltschutz“, sagt Beate Gnotke, Teamleiterin Liegenschaften der Hochschule. Auch bei der Magdeburger Wohnungsgenossenschaft „Die Stadtfelder“, die für ihre modernen Gebäude und gepflegten Grünanlagen bekannt ist, verwendet Piepenbrock die ökologische Unkrautvernichtung mit heißer Luft. Seit über einem Jahr ist diese Methode bei beiden Kunden erfolgreich im Einsatz.

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