Begrünung im Stadion Zwickau: Neues Grün für die Heimat der Schwäne

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Neues Gruen für die Heimat der Schwäne

Im Norden von Zwickau hat der ortsansässige Fußball-Sportverein sein neues Zuhause gefunden. Wo sich im Stadtteil Eckersbach früher Plattenbauten aneinanderreihten, fügt sich heute die Heimspielstätte des Drittligisten FSV Zwickau in die Landschaft ein. Am 22. August 2016 wurde das Stadion beim DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV seiner Bestimmung übergeben. Piepenbrock war beim Bau der Spielstätte mit Services rund um das Thema Grünanlagenpflege beteiligt.

Es nieselt an diesem Dienstag in Zwickau-Eckersbach. Hier auf der Anhöhe im Norden hat man dennoch einen guten Blick über die viertgrößte Stadt Sachsens. Der Dom St. Marien, das Rathaus am Hauptmarkt und das Johannisbad – alles ist von hier aus zu sehen. Noch vor wenigen Jahren standen an dieser Stelle bis zu elf Stockwerke hohe Wohnblöcke mit insgesamt mehr als 5 000 Wohnungen, zwei Schulen und ein Supermarkt. Heute befindet sich hier die Baustelle für das Stadion Zwickau, auf der gerade rege Betriebsamkeit herrscht. An allen Ecken und Enden arbeiten verschiedene Gewerke mit Hochdruck an der neuen Heimat der Schwäne, wie die Fußballer des Drittligisten FSV Zwickau aufgrund ihrer drei geflügelten Wappentiere genannt werden.

Im dreigeschossigen Funktionsgebäude verlegen Arbeiter gerade die Kunststoffböden, Innenausstatter tragen über die Haupttribüne das Inventar für die Einsatzzentrale der Polizei heran, die 36 Quadratmeter große Videowand befindet sich in der letzten Testphase. Endspurt ist angesagt, denn in 20 Tagen findet das erste Heimspiel des FSV im neuen Stadion statt. Dann gastiert in der ersten Runde des DFB-Pokals der Bundesligist Hamburger SV. Das Spiel ist mit 10 134 Besuchern schon längst ausverkauft. Natürlich soll alles fertig sein, wenn der große Tag gekommen ist.

Piepenbrock sorgt mit Begrünungen für ein grünes Stadionumfeld

Begrünung der Flächen um das Stadion in Zwickau

Marion Kahler steht an einem Hang unterhalb des Stadions. Die Bauleiterin von Piepenbrock Begrünungen in Zwickau ist mit ihrem Team dafür verantwortlich, dass die Außenanlagen rund um die neue Arena zur Eröffnung in sattem Grün erstrahlen. „Deshalb haben wir im Umfeld des Stadions 181 Bäume und mehr als 1 000 Sträucher gepflanzt“, nennt Kahler beeindruckende Zahlen zum Auftrag. Das sind nicht die einzigen Arbeiten, die von den Grünanlagenspezialisten ausgeführt werden. Drei von Kahlers Mitarbeitern sind gerade dabei, Böschungsmatten zur Hangsicherung zu verlegen. „Das ist notwendig, damit das Erdreich auf abschüssigen Flächen bei starkem Regen nicht ins Rutschen gerät“, erläutert die Landschaftsgärtnerin. Dazu wird die Matte an der Hangkrone im Boden verankert und von dort aus über den Hang ausgerollt.

„Anschließend setzen wir in regelmäßigen Abständen Bodenanker, um die Matte fest mit dem Untergrund zu verbinden“, beschreibt Kahler den nächsten Arbeitsschritt. Sind alle Auflagen nebeneinander mit einer Überlappung von zehn Zentimetern verlegt, werden tief wurzelnde Pflanzen und Grassamen angesät. „Das Gelände um das Stadion und den neu angelegten Trainingsplatz geht Richtung Stadtzentrum in eine weitläufige Parkanlage über und verläuft abschüssig. Unsere Böschungssicherung sorgt für stabile Böden“, beschreibt Kahler den Hintergrund der Arbeiten. In den letzten Monaten haben die Piepenbrocker auf dem weitläufigen Areal neue Rasenflächen in beträchtlichem Umfang sowie mehrere Inselpflanzungen angelegt. Nun ist die Endphase der Bauarbeiten angebrochen.

Ein Projekt für Zwickau und seine Einwohner

Begonnen hatte alles mit dem symbolischen Spatenstich im Februar 2015, als Bürgermeisterin Dr. Pia Findeiß, Maritta Freitag, Geschäftsführerin der Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau (GGZ), und der Geschäftsführer der GP Papenburg Hochbau GmbH, Klaus Papenburg, den Startschuss für den Neubau des Prestigeobjektes gegeben hatten. „Mit einem Investitionsvolumen von 18 Millionen Euro haben wir hier eines der größten kommunalen Projekte, die jemals in Zwickau realisiert wurden“, sagt Maritta Freitag. Als Geschäftsführerin der städtischen Tochtergesellschaft GGZ ist sie Bauherrin und Eigentümerin der neuen  Sportstätte – eine große Verantwortung, ist der Neubau des Stadions doch ein Thema, das die Menschen in Zwickau und in der Region bewegt.

„Alle fiebern der Eröffnung entgegen. Die Vorfreude in der Bevölkerung ist riesengroß“, weiß Freitag. Auch die Dramaturgie passt: Pünktlich zur Eröffnung der neuen Spielstätte hat der FSV Zwickau den Aufstieg in die dritte Liga geschafft. Im Neubau werden demnächst also heiße Derbys gegen den Halleschen FC, den Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt ausgetragen. Außerdem schaffte das Team die Qualifikation für den DFB-Pokal.

„Ein Bauwerk wie jedes andere auch“

Dass auf dem Bau alles reibungslos läuft, ist Aufgabe von Christian Wolff, der als Oberbauleiter des Generalunternehmers GP Papenburg Hochbau aus Halle (Saale) alle Arbeiten auf der Baustelle koordiniert. Das Unternehmen verfügt über eine Menge Erfahrung mit Großprojekten. Auf der Referenzliste stehen neben Schulen, Einkaufszentren, Hotels und Industrieanlagen auch die Neu- und Umbauten der Stadien in Halle und Babelsberg. Gefragt nach den Besonderheiten eines Stadionneubaus sagt Wolff mit einem Schmunzeln: „Ein Stadion ist ein Bauwerk wie jedes andere auch.“ Zwar sei die Außenwirkung eine andere, aber die verbauten Materialien und die beteiligten Gewerke seien im Wesentlichen gleich.

Die Dimensionen sind dennoch beeindruckend: Alleine für die Vorbereitung des Stadiongeländes wurden etwa 70 000 Kubikmeter Erde bewegt, was in etwa einem Gewicht von 115 000 Tonnen entspricht. Das Stadion selbst besteht aus vier separat stehenden, komplett überdachten Tribünen, deren Steh- und Sitzplätze 10 134 Zuschauern Raum bieten. Jede Tribüne verfügt über Toiletten und Kioske. Ein Trainingsplatz mit Naturrasen sowie umfangreiche Parkplatzanlagen komplettieren das weitläufige Gelände.

Überzeugende Zusammenarbeit – nicht nur beim Stadionneubau

Martin Sander, Bauleiter GP Papenburg Hochbau, Maritta Freitag, Geschäftsführerin GGZ, Christian Wolff, Oberbauleiter GP Papenburg Hochbau, Marion Kahler, Bauleiterin Piepenbrock, und Steven Simmon, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei der GGZ

Baubesprechung: Martin Sander, Bauleiter GP Papenburg Hochbau, Maritta Freitag, Geschäftsführerin GGZ, Christian Wolff, Oberbauleiter GP Papenburg Hochbau, Marion Kahler, Bauleiterin

Anders als bei so manchem öffentlichen Auftrag wird der Bau pünktlich fertig und bleibt im abgesteckten finanziellen Rahmen. „Das liegt auch daran, dass wir ein anderes Modell gewählt haben, als es gewöhnlich bei öffentlichen Bauvorhaben zum Einsatz kommt. So suchten wir mit einer funktionalen Ausschreibung nach einem Generalunternehmer, der das Stadion zu einem gedeckelten Betrag von 18 Millionen Euro netto schlüsselfertig baut“, sagt GGZ-Geschäftsführerin Maritta Freitag. Ein Konzept, das aufgeht: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Partner GP Papenburg Hochbau und dem Ablauf der Baumaßnahme“, so Freitag. Den kompletten Erd- und Leitungsbau sowie die Anlieferung der Rohstoffe übernahm Papenburg selbst. Darüber hinaus waren 90 verschiedene Unternehmen am Bau beteiligt – unter anderem Piepenbrock. Das Team um Niederlassungsleiter Diedrich Bloem und Bauleiterin Marion Kahler ist ebenfalls im Endspurt. „Zwischenzeitlich waren wir hier mit sieben bis zehn Leuten im Einsatz – jetzt sind nur noch Restarbeiten zu erledigen“, sagt Bloem.

In der Woche vor dem Pokalspiel wird der Rasen in den Stadionkurven und auf den Außenflächen noch einmal gemäht, damit sich zur Eröffnung alles in einem Top-Zustand befindet. „Wir haben bereits früher mit Piepenbrock zusammengearbeitet und sind auch diesmal sehr zufrieden mit der Leistung des Unternehmens – vor allem die kurzen Kommunikationswege sind ein handfester Vorteil“, sagt Oberbauleiter Wolff. GGZ-Chefin Freitag stimmt ein: „Als Gesellschaft, die sich im Kerngeschäft mit der Vermietung und Verwaltung von Wohnraum beschäftigt, arbeiten wir seit mehr als 25 Jahren erfolgreich mit Piepenbrock Begrünungen zusammen. Das umfasst die Pflege von Grünanlagen, den Winterdienst und Baumkontrollen. Seine überzeugende Leistung hat Piepenbrock beim Stadionneubau bestätigt.“

Das Stadion Zwickau und seine Außenanlagen strahlen in sattem Grün. Sie suchen einen Dienstleister mit Erfahrung und Kompetenz beim Thema Begrünung? Nehmen Sie gleich Kontakt zu uns auf!