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„Als wäre es das eigene Haus“

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Direkt an der Elbe im Herzen von Dresden steht das Dresdner Finanzministerialgebäude. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dient es – mit Unterbrechungen – als Sitz des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen. Auf acht Etagen verteilen sich rund 700 Räume, in denen bis zu 650 Mitarbeiter tätig sind. Bei der Reinigung dieser Flächen setzt das Ministerium auf die Services von Piepenbrock.

Ein typischer Arbeitstag im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen beginnt für die Angestellten gegen acht Uhr morgens. Piepenbrock-Vorarbeiterin Elke Hannicke hat zu diesem Zeitpunkt bereits einen Teil Ihrer Arbeitszeit hinter sich: Gemeinsam mit 11 weiteren Piepenbrockern sorgt sie schon seit fünf Uhr dafür, dass saubere Büros und Flure auf die Angestellten und Besucher des Finanzministeriums warten.

„Wir reinigen im Staatsministerium eine Fläche von mehr als 200 000 Quadratmetern im Monat. Hinzu kommen regelmäßige Sonderleistungen wie die Glasreinigung oder die Reinigung der Gewölbedecken hier im Finanzministerialgebäude“, berichtet Kay Zarschler, der als Piepenbrock-Objektleiter für das Finanzministerium verantwortlich zeichnet.

Reinigung im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen

Im Einsatz für das Finanzministerium sind Lars Hartmann, Mario Mühle (hinten, v. l.), Kay Zarschler, Elke Hannicke und Sebastian Hanke (vorne, v. l.). Das Bild entstand vor der Corona-Pandemie. (Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG)

Umfangreicher Verwaltungsapparat

Die beeindruckende Grundfläche des Ministerialgebäudes verteilt sich auf insgesamt acht Etagen – inklusive Dachgeschoss und Keller. „Wir verfügen im Haus über knapp 700 Räume, davon etwa 400 Büros“, beschreibt Lars Hartmann, Leiter des Inneren Dienstes beim Sächsischen Staatsministerium der Finanzen. Insgesamt arbeiten im Gebäude etwa 650 Personen. „Im Gebäude sitzen sowohl die Kollegen des Finanzministeriums als auch des Kultusministeriums. Im Inneren Dienst sind wir für das gesamte Haus zuständig“, ergänzt er. Mit dem Inneren Dienst gehören Hartmann und seine Kollegen zur Abteilung I, die sich um zentrale sowie Personalangelegenheiten kümmert. In seine Zuständigkeit fällt die Organisation der allgemeinen und technischen Infrastruktur des Hauses. „Die weiteren vier Abteilungen befassen sich dann mit der Fördermittelverwaltung im Freistaat Sachsen, dem Staatsvermögen in Form von Bauprojekten oder Unternehmensbeteiligungen sowie dem Steuerrecht.

Außerdem ist unser Ministerium für den Landeshaushalt zuständig – sowohl für die Planung des zukünftigen Haushalts als auch für die Abwicklung des aktuellen“, umreißt Hartmann die Bandbreite der Tätigkeitsfelder seines Arbeitgebers. „Organisatorisch unterhalb des Staatsministeriums angesiedelt sind dann unter anderem das Landesamt für Steuern und Finanzen , in dessen Zuständigkeit die insgesamt 24 Finanzämter im Freistaat Sachsen liegen, sowie der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement“, so Hartmann weiter. Letztendlich sei das Staatsministerium also so etwas wie der Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Vorgänge, bei denen Geld fließe.

Besondere Kommunikation

Dreh- und Angelpunkt der Reinigungsleistungen im Finanzministerialgebäude ist Vorarbeiterin Elke Hannicke. „Frau Hannicke ist unsere erste Ansprechpartnerin hier vor Ort“, erzählt Lars Hartmann. „Die Kommunikation funktioniert, Kleinigkeiten können wir direkt miteinander klären, aus größeren Themen erwächst dann teils auch mal eine Zusatzleistung“, beschreibt er das Vorgehen. Dabei sei die Kommunikation miteinander aber tatsächlich eher schriftlich gemeint: „Ich bin seit einem Hörsturz quasi taub“, erklärt Elke Hannicke. Sie sei aber sowohl in der Lage, von den Lippen zu lesen als auch in Gebärdensprache zu kommunizieren. Da sie nicht von Geburt an gehörlos sei, habe sie auch noch einen Bezug zu Worten und Sprache, sodass ein Gespräch nahezu reibungslos funktioniert.

„Wir schreiben auch manchmal einfach Stichwörter auf einen Zettel oder nutzen dafür die Diktierfunktion meines Smartphones, sodass ich direkt verstehe, was man mir sagen möchte.“ Einige Mitarbeiter des Ministeriums, zum Beispiel der Hausmeister, kommunizieren inzwischen in Gebärden mit Elke Hannicke. „Diese Form der Kommunikation ist zwar ungewöhnlich, aber sie funktioniert hervorragend“, sind sich Lars Hartmann und Piepenbrock-Niederlassungsleiter Mario Mühle einig. Hartmann geht noch einen Schritt weiter: „Frau Hannicke legt hier einen Leistungs- und Qualitätsanspruch von mindestens 100 Prozent an und lebt wirklich für dieses Haus. Sie betrachtet das Gebäude, als wäre es ihr eigenes. Diese Einstellung gibt sie natürlich auch an ihre Kollegen weiter, sodass hier wirklich alles sauber läuft.“

Historisches Gebäude

Das Finanzministerialgebäude ist mit Baubeginn für seinen heutigen Zweck geplant worden. Nachdem das Haus 1896 bezogen wurde, diente es als königlich-sächsisches Finanzministerium. „Der zweite Weltkrieg stellte hier einen großen Einschnitt dar, weil große Teile des Gebäudes zerstört wurden. Im Anschluss machte man sich an den Wiederaufbau und nutzte das Haus bis zur Wende als Sitz der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei sowie einer Ingenieursschule. Bereits in dieser Zeit war die Architektur im Inneren des Gebäudes auf klassische Büroarbeit ausgerichtet. Nach 1990 entschied man dann, hier wieder das Finanzministerium anzusiedeln und hat das Haus in den nächsten Jahren renoviert und in seinen heutigen Zustand versetzt“, fasst Lars Hartmann die Geschichte des Ministerialgebäudes zusammen. Aktuell führe das Finanzministerium grundlegende Instandhaltungsmaßnahmen im Haus durch. „Das bedeutet, dass wir hier während des laufenden Betriebes immer wieder Baustellen haben und Umzüge bewältigen müssen.

Hier steht uns Piepenbrock ebenfalls als tatkräftiger Partner zur Seite, wenn es um die normale Unterhaltsreinigung und um Sonderreinigungen geht“, betont der Leiter des Inneren Dienstes. Das sei aus drei Gründen enorm wichtig: Zum einen spiele beim Finanzministerialgebäude der Erhaltungsaspekt eine gewichtige Rolle. Der bauliche Zustand müsse erhalten bleiben und beispielsweise Reinigungsmittel und -methoden darauf abgestimmt werden. Auch das Stichwort Wohlfühlfaktor hebt Hartmann hervor: „Ich nehme an meinem Arbeitsplatz wahr, ob ein Papierkorb geleert wurde oder ob in der Teeküche eine Reinigung stattgefunden hat. Damit tragen die Mitarbeiter von Piepenbrock dazu bei, dass unsere Kollegen sich wohl fühlen und mit ihrer Arbeitsumgebung zufrieden sind.“ Zuletzt sei bei einem repräsentativen Gebäude wie dem Finanzministerium auch die Außenwirkung nicht zu vernachlässigen. „Wir haben hier viele Gäste und Besucher, die natürlich ihre Eindrücke weitererzählen. Da ist Sauberkeit ein wichtiger Faktor.“

Reinigung im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen

Die Fußböden werden gewissenhaft gereinigt. (Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG)

Regelmäßige Sonderreinigungen

„Bei Baustellen oder Umzügen fällt immer Schmutz an“, merkt Vorarbeiterin Elke Hannicke an. „Da sind wir dann zur Stelle und übernehmen beispielsweise die Grundreinigung im Anschluss an Bauarbeiten.“ Aber auch die Glasreinigung, die Reinigung von Aufzügen und den Gewölbedecken des Gebäudes oder die Entfernung von Vogelkot auf dem Balkon des Finanzministers übernehmen die Piepenbrocker in regelmäßigen Abständen. Dabei reagiere der Dienstleister auch spontan auf günstige Gelegenheiten, merkt Lars Hartmann an. „Als beispielsweise im Eingangsbereich ein großes Gerüst stand, um Arbeiten an der Decke durchzuführen, hat Piepenbrock direkt die Decke mit gereinigt.“ Auch in der täglichen Unterhaltsreinigung übernimmt das Team um Elke Hannicke vielfältige Aufgaben. „Das Finanzministerialgebäude verfügt über eine Vielzahl unterschiedlichster Bodenbeläge, für die unsere Mitarbeiter natürlich die entsprechend geeigneten Reinigungsprodukte nutzen müssen. Es gibt hier offenporige Granitböden, polierte Granitoberflächen, Holzböden, textile Bodenbeläge mit langen und kurzen Fasern oder auch klassischen Steinfußboden“, schildert Niederlassungsleiter Mario Mühle.

Es gebe jeweils Pflegeanleitungen, die den Reinigungskräften vorgeben, welche Produkte und Reinigungsmaschinen für die unterschiedlichen Beläge zu nutzen sind. Auch die Beratungsräume im Ministerialgebäude sowie die Kantine seien wichtig, da diese stark frequentiert seien, weiß Sebastian Hanke, stellvertretender Niederlassungsleiter bei Piepenbrock. Hier sei vor allem Flexibilität gefragt, um diese Räumlichkeiten auch innerhalb von kurzen Zeitfenstern reinigen zu können. „Um diese Flexibilität gewährleisten zu können, ist zum Beispiel Frau Hannicke auch tagsüber noch im Gebäude unterwegs“, so Hanke. Diese schnellen Reaktionszeiten sind auch für Lars Hartmann wichtig. Er lobt besonders, dass die Piepenbrocker im wahrsten Sinne des Wortes in Erscheinung treten und im Gebäude präsent sind: „Es ist einfach ein anderes Gefühl, wenn man in den Austausch geht während man sich gegenüber steht und die Stimmungslage mitbekommt. Ich kann meine Augen auch nicht überall haben und freue mich dann, wenn ich auch von den Piepenbrockern Feedback zur Situation im Gebäude bekomme. Da merke ich, dass mitgedacht wird. Das schafft Vertrauen und damit die Grundlage für die gute Zusammenarbeit hier im Finanzministerium.“

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